Sorge um Jugendstil-Elemente in Sóller
Das Tramuntana-Städtchen Sóller ist bekannt für seine Jugendstil-Ornamente. Nach Palma weist Sóller das zweithöchste Aufkommen an schmückendem Beiwerk und Häusern auf Mallorca aus der spanischen "Modernismo"-Epoche aus. Doch der gut ein Jahrhundert alte Zierrat droht für immer verloren zu gehen, warnt die Vereinigung Arca.
50 Jahre Hotel de Mar in Illetes
Das Meliá de Mar in Illetes ist am vergangenen Samstag 50 Jahre alt geworden. Am 3. Mai 1964 war das Hotel vom damaligen spanischen Tourismusminister Manuel Fraga eingeweiht worden – als 1000. Hotel der Balearen, wie eine Gedenktafel vermerkt. Das ehemalige Hotel de Mar, entworfen von José María Coderch, gilt als Musterbeispiel moderner Architektur.
Gerichtsurteil schützt Gesa-Gebäude
Das Gesa-Gebäude in erster Linie an Palmas Stadtstrand, der ehemalige Sitz des Energieversorgers Endesa auf Mallorca, darf nicht abgerissen werden. Ein Gerichtsurteil in Palma, gegen das Revision nicht möglich ist, hat den Denkmalschutz für das Hochhaus in letzter Instanz bestätigt. Jede weitere Stadtplanung an Palmas Meeresfront muss also das Haus miteinbeziehen.
Sozialwohnungsbau gewinnt Architekturpreis
Ein Mehrfamilienhaus für den sozialen Wohnungsbau hat den Architekturpreis der Stadt Palma erhalten. Es handelt sich um ein Werk der Architekten Juan Miguel Tizón und José Ripoll (Ripolltizon SLP), das in dem an sozialen Brennpunkten reichen Stadtviertel Son Gotleu in der Straße Capità Vila errichtet wurde.
Gaudí, Campins und die Revolution in der Kathedrale
Palmas Bischof Pere Joan Campins war es, der den berühmten katalanischen Architekten Antonio Gaudí (1852-1926) mit Neuerungen im Inneren der Kathedrale beauftragte. Gaudí leitete zwischen 1904 und 1914 revolutionäre bauliche Veränderungen im gesamten Altarraum. Was die Besucher heute am meisten entzückt, ist der über dem Altar schwebende Baldachin.
Hotel Riu San Francisco erfindet sich neu
Baumaschinen dröhnen, Handwerker legen sich ins Zeug, und immer weht die frische Meeresbrise durch das Gebäude, in dem zum Teil die Fensterscheiben fehlen: Auf der Baustelle San Francisco wird seit Oktober eifrig gearbeitet, und bis April soll das komplett erneuerte Hotel seine Pforten wieder öffnen.
Als der Fluss noch mitten durch Palma floss
Wenn es auf Mallorca regnet, ist alles anders. Dann fließt Wasser in den Torrentes. Der größte der Sturzbäche ist der Kanal Sa Riera, der den Paseo de Mallorca in zwei Hälften schneidet. Er ist das Ende eines Wildwasserlaufs: Palma liegt an der Mündung eines Torrents. Bis zum Bau des Kanals 1850 floss der Sturzbach mitten durch Palmas Altstadt.
Grashalme in den Gassen
Palma hat den größten geschlossenen Altstadtkern in Europa. Daher steht auch das gesamte "Centro Histórico" unter Denkmalsschutz. Zu Recht gilt die Kathedrale als Wahrzeichen der Stadt. Und zu Recht gelten die Stadtpaläste, die in ihrer Mehrzahl im 15. bis 17. Jahrhundert nach italienischem Vorbild entstanden, als das wichtigste Kulturerbe der Stadt.
Jubiläum im Libeskind-Bau auf Mallorca
Barbara Weil war sehr nervös an jenem 6. September 2003, als sie ihr neu erbautes Studio in Port d'Andratx einweihte. Ein Bau wie Studio Weil, konzipiert und entworfen von dem polnisch-amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind, war für Mallorca ungewöhnlich, war futuristisch und gewagt - und ist es heute, nach zehn Jahren, immer noch.
Geschichte und Geschichten
Die Stadt Palma wurde schon bald nach der Rückeroberung durch den aragonesischen König Jaume I. in fünf verschiedene Pfarreien, in Parroquias, eingeteilt. Jede Pfarrei erhielt "ihre" Kirche. Ein neuer Rundgang ermöglicht Einlicke in die ältesten Pfarrkirchen wie etwa Santa Creu, wo auch die deutschsprachige katholische Gemeinde ihre Messen liest.
Neue Pläne für Palmas Hafenpromenade
Die Meerespromenade in Palma könnte fraglos eine der schönsten Flaniermeilen am Mittelmeer sein. Tatsächlich aber staut sich dort täglich der Verkehr. Jetzt wurden bei einer Veranstaltung in der balearischen Architektenkammer erneut Pläne zur Umgestaltung des Passeig Marítim vorgestellt.
Im 12. Stock an der Playa de Palma
Der Duisburger Reiseveranstalter Alltours, die Nummer vier in der deutschen Tourismusbranche, hat sein erstes Hotel an der Playa de Palma in Betrieb genommen: Der westliche Turm des Doppelhochhauses Es Pil·lari zählt zwölf Stockwerke und ist das höchste Gebäude in erster Meereslinie an der gesamten Bucht von Palma.
Kathedrale ohne Gaudís Verstärker
Nun wird er wieder abgebaut. Der "Tornavoz", der Schalltrichter über der linken Kanzel der Kathedrale von Palma de Mallorca, ist in der vergangenen Woche in mehrstündiger Arbeit entfernt worden. Die pilzförmige Vorrichtung war einst von Architekten Antoni Gaudí entworfen worden.
Gotische Seehandelsbörse für Besucher geöffnet
Fünf Jahre nach Beginn der Renovierungsarbeiten öffnet eines der schönsten Gotik-Juwele auf Mallorca, die Seehandelsbörse Lonja in Palma, für Besucher die Pforten. Das Innere des Bauwerk kann bis 19. Mai besichtigt werden. Seit 2008 war die Lonja nur während zweier Sonderaustellungen zugänglich.
Kartause von Valldemossa will Portal öffnen
Seit fast zwei Jahrhunderten ist das Hauptportal der Kartause von Valldemossa zugemauert. Nun soll der Haupteingang in das Gotteshaus geöffnet werden und ganz neue Einblicke in den Bau bieten. Bereits im März oder April werden die Arbeiten abgeschlossen sein.
Erobererkönig Jaume I. bekundete wenig Interesse an dem Gebäude
Das Haus der Herrscher
Der Almudaina-Palast auf Mallorca war schon zu Zeiten der Araber Regierungssitz. Heute empfängt dort die Königsfamilie. Zweimal pro Woche ist er sogar gratis zu besichtigen. Dabei muss man allerdings einen Ausweis bei sich haben, der einen als EU-Bürger ausweist.
Villa, Pension, Bordell, Museum, Ruine
Die bewegte Geschichte eines Sommerchalets in Palma: Hinter dem schmiedeeisernen Zaun taucht sie auf wie aus einer anderen Zeit; eine Jugendstil-Villa, errichtet um 1900. Sie ist eines jener Anwesen, wie sie damals prägend waren für das El-Terreno-Viertel auf Mallorca.
Pollença – Alten Häusern droht Abriss
Der Verband zur Bewahrung der historischen Ortskerne auf Mallorca (Arca) fordert den Schutz der letzten verbliebenen alten Gebäude am Hafen von Port de Pollença. Diesen drohe der Abriss. Auch die Militärbasis des Ortes müsse in ihrem jetzigen Zustand bewahrt werden.
"Es kann noch viel gebaut werden"
Der Bauboom, der weite Teile der spanischen Küstenregionen mit Beton und Gebäuden zupflasterte, könnte sich nach einem Ende der Wirtschaftskrise prompt wiederholen. Vor diesem Szenario warnen Architekten, die in Palma ein gemeinsames Buch vorgestellt haben.

Ex-Kino Dore.
Ex-Kino Doré.
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