Infantin Cristina sechs Stunden befragt
Insgesamt sechs Stunden musste Spaniens Infantin Cristina am Samstag im Gerichtsgebäude Nummer 3 von Palma dem Untersuchungsrichter, der Staatsanwaltschaft und ihrer eigenen Verteidigung Frage und Antwort stehen. Um 18.10 Uhr konnte die Königstochter das Gebäude verlassen.
Cristina: "Ich habe meinem Mann vertraut"
Sie habe ihrem Mann vertraut, habe Königstocher Cristina bei ihrer Vernehmung vor Antikorruptionsrichter José Castro ausgesagt. Das hat Manuel Delgado, Anwalt der Bürgervereinigung "Frente Cícvio" in einer Verhandlungspause um 12.40 Uhr gegenüber der Presse bekannt gegeben.
Gericht spricht Behinderten-Organisation Mafia-Villa zu
Die luxuriöse Villa des flüchtigen russischen Kriminellen Gennadios Petrov in der Urbanisation Sol de Mallorca (Gemeinde Calvià) darf künftig von der mallorquinischen Behindertenorganisation Amadip-Esment genutzt werden. Das hat das oberste spanische Gericht in Madrid entschieden.
Kein Schaulaufen auf der Rampe
Die der Korruption beschuldigte Königstochter Cristina darf zu ihrer Vernehmung am 8. Februar im Auto zum Eingang des Gerichtsgebäudes in Palma de Mallorca vorfahren. Das hat Gerichtspräsident Francisco Martínez Espinosa bekannt gegeben. Auf diese Weise muss die Infantin die berühmt-berüchtigte Rampe zum Gericht nicht zu Fuß hinablaufen.
Prozessbeginn im Fall "Ainhoa"
Der Tod der achtjährigen Ainhoa in Coll d'en Rabassa sorgte 2011 für Entsetzen im Palmesaner Stadtteil. Jetzt hat der Prozess gegen die Mutter Antonia M. und deren Lebensgefährten Miguel Ángel G. begonnen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Kind an den Folgen eines Schädelbruchs starb, der durch massive Schläge G.s verursacht worden war.
Mutter der getöteten Ainhoa zu 12,5 Jahren Haft verurteilt
Die Mutter der achtjährigen Ainhoa ist wegen Totschlags zu 12,5 Jahren Haft verurteilt worden. Ihr Lebenspartner muss für zehn Jahre ins Gefängnis. Die beiden hatten vor Gericht gestanden, im Sommer 2011 das Mädchen so brutal geschlagen zu haben, dass es einen Schädelbruch erlitt. Erst nach zwölf Stunden riefen sie den Notarzt.
Schmerzensgeld für Air Berlin
Der katalanische Nationalist Joan Puig muss 30.000 Euro Schmerzensgeld an Air Berlin zahlen. Das hat der oberste spanische Gerichtshof entschieden. Der ehemalige Parlamentsabgeordnete hatte die Fluggesellschaft 2008 in die Nähe von Nazis gerückt. Das sei eine unangemessene Herabwürdigung, befand das Gericht. In seinem Internet-Blog hatte Puig seinerzeit Air Berlin mit Nazis verglichen, das Unternehmen als "Air Goebbels" bezeichnet und das Logo der Fluggesellschaft mit einem Hakenkreuz versehen.
Klage gegen balearisches Gesundheits-ministerium abgewiesen
Der Fall des an Tuberkulose verstorbenen Alpha Pam wird keine Konsequenzen für den balearischen Gesundheitsminister Martí Sansaloni haben. Ein Gericht in Palma hat die Klage verschiedener Organisationen gegen die balearischen Gesundheitsbehörden und das Krankenhaus von Inca abgewiesen.
Königstochter Cristina vier Wochen früher vor Gericht
Im Korruptionsprozess um ihren Ehemann Iñaki Urdangarin wird Prinzessin Cristina bereits am 8. Februar vor dem Ermittlungsrichter José Castro auf Mallorca erscheinen – also vier Wochen vor dem bisher geplanten Termin. Ursprünglich hatte Castro die Infantin als Beschuldigte für den 8. März vorgeladen.
Deutscher Tourist wegen Vergewaltigung vor Gericht
Wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung muss sich ein deutscher Tourist (25) vor Gericht in Palma verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert acht Jahre Haft. Der Urlauber befindet sich seit Juni in Untersuchungshaft. Nach dem Sex war der Streit mit einem Transvestiten in El Arenal eskaliert. Wie die spanische Tageszeitung "Ultima Hora" am Freitag berichtete, war der Deutsche anscheinend davon ausgegangen, für die Dienste einer Prostituierten zu bezahlen. Bei dem als Frau verkleideten Transvestiten handelte es sich jedoch um einen Mann.
Königstochter Cristina muss vor Gericht
Im Korruptionsprozess um ihren Ehemann Iñaki Urdangarin muss auch Prinzessin Cristina als Beschuldigte dem Ermittlungsrichter José Castro in Palma Rede und Antwort stehen. Der Richter lädt die Tochter des spanischen Königs Juan Carlos für den 8. März, 10 Uhr, vor. Bereits im Vorjahr hatte Castro Cristina ins Gericht zitiert. Damals wurde der Termin jedoch ausgesetzt. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, ob Cristina als Beschuldigte vor dem Ermittlungsrichter aussagen muss oder nicht.
Untersuchungshaft für russischen Unternehmer
Der russische Unternehmer, der Mitte vergangener Woche auf Mallorca bei einem spektakulären Polizeieinsatz festgenommen worden war, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ermittlungsrichter schloss die Möglichkeit einer Kaution aus. Fünf weitere Beschuldigten kamen gegen Auflagen frei.
Matas hofft auf Begnadigung
Nachdem ein Gericht seinen Berufungsantrag auf Haftverschonung abgelehnt hatte, hofft der ehemalige balearische Ministerpräsident Jaume Matas, die ihm drohende Inhaftierung durch ein Gnadengesuch bei der spanischen Regierung zu vermeiden. Aus diesem Grund stellt er über seine Anwälte einen entsprechenden Antrag.
Ehepaar kämpft gegen Feudalabgabe "Alodio"
Sie kämpfen mit modernen Mitteln gegen Methoden des Mittelalters: Das Ehepaar Xus Sastre und Beatriz García hat über www.change.org, einer Webseite für Petitionen, 12.000 Unterschriften gesammelt und am Donnerstag der vergangenen Woche im Balearen-Parlament hinterlegt.
Geschworene erklären Matas für schuldig
Der ehemalige balearischen Ministerpräsident Jaume Matas ist von einem Geschworenengericht auf Mallorca der Bestechlichkeit für schuldig befunden worden. Das gab das Gericht am Donnerstag in Palma bekannt. Matas hatte sich seit Wochenbeginn vor der Kammer verantworten müssen.
Tote deutsche Radlerin: Polizisten vor Gericht
In Palma standen am Dienstag zwei Polizisten vor Gericht, die betrunken einen Unfall verursacht haben sollen, bei dem eine deutsche Radfahrerin ums Leben kam. Die Staatsanwaltschaft fordert unter anderem wegen fahrlässiger Tötung drei Jahre und neun Monate Haft für den Fahrer, sowie eine Geldstrafe für den Beifahrer. Das Urteil steht noch aus.
Minderjährige zur Prostitution gezwungen
Zwölf Personen stehen seit Montag in Palma vor Gericht, weil sie mutmaßlich mindestens vier Minderjährige zur Prostitution gezwungen haben sollen. Eines der Opfer, die damals 16-jährige Nora Ayala, war am 25. November 2011 vor der Tür ihres elterlichen Wohnhauses tot zusammengebrochen, vermutlich an einer Überdosis Drogen.
Vaterschaftsprozess um Juan March beendet
Der Prozess zwischen Ana Gallart und den Erben des Bankiers Juan March um eine angebliche Vaterschaft ist beendet. Was bereits im Frühjahr nach der Exhumierung des Multimillionärs bekannt wurde, bestätigte die Richterin in Urteilsspruch. Juan March ist nicht der Vater von Ana Gallart. Gleichzeitig legte das Gericht der Klägerin die Kosten des Verfahrens auf.
Ermittlungen zum Tod von Alpha Pam könnten im Sande verlaufen
Unverständnis und Empörung hat in den vergangenen Tagen die Forderung der Staatsanwaltschaft in Palma hervorgerufen, den "Fall Alpha Pam" zu den Akten zu legen. Der damals 28 Jahre alte Senegalese war im Frühjahr an Tuberkulose gestorben, nachdem im Krankenhaus von Inca eine falsche Diagnose gestellt worden war.
Mörder zu 33,5 Jahren Haft verurteilt
Ein kleinwüchsiger Mallorquiner, genannt "der Zwerg", ist wegen Mordes an einer jungen Frau zu 33,5 Jahren Haft verurteilt worden. Das ist eine der höchsten Strafen der spanischen Justizgeschichte für einnen Einzelmord. Der verurteilte muss zudem die Familienangehörigen sowie dem Verlobten des Opfers jeweils 100.000 Euro Entschädigung zahlen.
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