Cristina: "Ich habe meinem Mann vertraut"

Königstochter weist Verantwortung von sich. Pause nach zweistündiger Vernehmung

Begleitet wird die Vernehmung der Königstochter von Demonstrationen.

Begleitet wird die Vernehmung der Königstochter von Demonstrationen.

Foto: Foto: Thomas Zapp
Begleitet wird die Vernehmung der Königstochter von Demonstrationen.Die Infantin bei Ihrer Ankunft bei Gericht kurz vor 10 Uhr. Beim Betreten des Gerichtsgebäudes lächelte Cristina in die Kameras der Fotografen.

Sie habe ihrem Mann vertraut, habe Königstocher Cristina bei ihrer Vernehmung vor Antikorruptionsrichter José Castro ausgesagt. Das hat Manuel Delgado, Anwalt der Bürgervereinigung "Frente Cícvio" in einer Verhandlungspause um 12.40 Uhr gegenüber der Presse bekannt gegeben.

Die Infantin sei sehr gut vorbereitet gekommen sagte der Anwalt weiter. Ein Großteil der Antworten sei aber "ausweichend" gewesen. Der Bürgervereinigung ist gestattet, in der Vernehmung ebenfalls Fragen zu stellen. Frente Cívico wurde vom ehemaligen linken Politiker Julio Anguita gegründet.

Nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" hat die Infantin zudem versichert, keinerlei Kenntnis von den Aktivitäten der Gesellschaft Aizoon gehabt zu haben, bei der sie Teilhaberin ist. Ebensowenig habe sie gewusst, was Nóos, die gemeinnützige Stiftung ihres Ehemannes, im Einzelnen mache.

Sie hat sich von sämtlichen Aktivitäten der Stiftung, die Gegenstand richerlicher Ermittlungen sind, distanziert. Über Nóos hat Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarin unter anderem einen Kongress in Palma organisiert. Die Einkünfte sollen nicht richtig versteuert worden sein.

Die Verhandlung läuft weiter, begleitet von Demonstrationen auf der Avinguda Alemanya.

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