Krise birgt Überstunden für Arbeitsgerichte
Der Stellenabbau von Mitarbeitern im Zuge der Wirtschaftskrise und die damit einhergehenden Verfahren vor den Arbeitsgerichten auf den Balearen machen den Richtern immer mehr zu schaffen. Angesichts der langen Verfahrensdauer haben die Handelskammer Mallorca und die balearische Anwaltskammer eine gemeinsame Schiedsstelle ins Leben gerufen.
Freisprüche im Drogenprozess auf Mallorca
Mit überraschend vielen Freisprüchen ist auf Mallorca der größte Strafprozess in der Geschichte der Balearen zu Ende gegangen. Lediglich elf der 47 Angeklagten wurden zu Haftstrafen zwischen einem und sieben Jahren verurteilt. In dem Verfahren ging es um den "Drogen-Supermarkt" in der berüchtigten Elendssiedlung Son Banya, unweit des Flughafens..
Polizei auf Mallorca unterliegt Hütchenspielern
Der jüngste Beschluss eines Gerichts in Palma sorgt auf Mallorca für Unverständnis bei Polizei, Hoteliers und Anwohnern der Playa de Palma: Der Platzverweis, den die Justiz 2012 gegen die Hütchenspieler ausgesprochen hatte, wurde jetzt wieder aufgehoben, berichten mallorquinische Medien. Das heißt, die Banden können wieder auf der Meerespromenade ihrem Handwerk nachgehen.
Verhinderter Bombenleger angeklagt
Der 21-jährige Spanier Juan Manuel M., der einen Amoklauf an der Balearen-Uni geplant hatte, soll für fünf Jahre ins Gefängnis. Das fordert die Staatsanwaltschaft. Der Angeklagte hatte in Internetforen mit einem Blutbad gedroht und tatsächlich 140 Kilogramm an explosiven Materialien bestellt.
Zweifel an der Vorladung der Prinzessin
Die Vorladung von Prinzessin Cristina als Beschuldigte im Korruptionsskandal Nóos ist weiterhin das beherrschende Thema in den spanischen Medien. Mittlerweile wachsen die Zweifel daran, ob der für den 27. April geplante Gerichtstermin in Palma tatsächlich stattfinden wird.
Tiefpunkt eines langen Abstiegs
Die Nachricht, dass Königstochter Cristina nun wie bereits zuvor ihr Mann Iñaki Urdangarin vor dem Ermittlungsrichter erscheinen muss, schlug am Mittwoch ein wie eine Bombe. Zwar hatte es bereits seit Monaten Hinweise auf eine mögliche Verstrickung in den Korruptionsskandal um die Stiftung Nóos gegeben, dass Richter José Castro tatsächlich die Infantin als Beschuldigte vorladen würde, kam dann aber doch überraschend.
Die berühmteste Blechdose
Einer der aufsehenerregendsten Korruptionsskandale der jüngeren Vergangenheit kommt vor Gericht: Der Fall "Scala" wird vom 8. April an in Palma verhandelt. Die Hauptangeklagte hatte 2008 in ihrem Gemüsegarten in einer Blechdose rund 200.000 Euro vergraben: illegal kassierte Kommissionen.
Auch die Königstochter muss vor Gericht
Die Tochter des spanischen Königs Juan Carlos, Prinzessin Cristina, muss in der Korruptionsaffäre Nóos nun ebenfalls als Beschuldigte vor dem Ermittlungsrichter Rede und Antwort stehen. Das gab das Gericht am Mittwoch auf Mallorca bekannt. Die Infantin hat am 27. April um 10 Uhr im Gerichtsgebäude in Palma zu erscheinen.
17 Jahre Haft für „Cooldaddy”
Ein Mallorca-Deutscher vergewaltigte die eigenen Kinder und verkaufte die Aufnahmen an andere Pädophile. Im Mai 2011 nahm in die Polizei fest. Zuvor hatten die Fahnder aufwendig nach den Kindern gesucht. Ein Gericht in Palma verurteilte den 35-Jährigen nun zu 17 Jahren Haft. Nach einem Hinweis hatte die deutsche Botschaft in Madrid die Ermittlungen ins Rollen gebracht.
Europäischer Gerichtshof kritisiert spanische Zwangsräumungen
Der europäische Gerichtshof hat am Donnerstag die gesetzlichen Regelungen bezüglich Zwangsräumungen in Spanien kritisiert: Den Bürgern würde kein ausreichender Schutz vor illegalen Klauseln in Hypothekenverträgen und überzogenen Forderungen der Banken geboten.
Urdangarin vor Ermittlungsrichter
Iñaki Urdangarin hat am Samstag in Palma erneut vor dem Ermittlungsrichter erscheinen müssen. In einer verlesenen Mitteilung erklärte der Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos, das Königshaus habe keinen Anteil an den Aktivitäten der Sportstiftung Nóos genommen.
Die verlorene Ehre des Herzogs
Seitdem Iñaki Urdangarin vor einem Jahr als Beschuldigter im Korruptionsfall „Nóos” vor dem Untersuchungsrichter aussagen musste, ist die Luft für den Schwiegersohn des spanischen Königs deutlich dünner geworden. An Samstag, 23. Februar, steht eine zweite Befragung in Palma an.
Die Millionenfrage
Im Ermittlungsverfahren gegen den Schwiegersohn des spanischen Königs, Iñaki Urdangarin, wächst der Duck auf die Königsfamilie. Die Justiz wird möglicherweise doch noch Prinzessin Cristina vorladen, um sie zur Sportstiftung ihres Ehemannes zu befragen. Gegen die Geschäftsführung der Stiftung Nóos wird seit vielen Monaten wegen des Verdachts der Korruption ermittelt.
Deutscher plädiert auf unschuldig
Im Mega-Prozess um den Drogensumpf in Palmas Elendssiedlung Son Banya hat der mitangeklagte 25-jährige Deutsche T. R. S. sich in seiner Aussage vor der Großen Strafkammer für unschuldig erklärt. Bei seinen Geschäfte sei es lediglich um gebrauchte Luxus-Autos gegangen.
Aus für "Drogen-Supermarkt"?
Am 6. Februar wird in Palma de Mallorca der größte Prozess in der Justizgeschichte de Balearen fortgesetzt. Im "Fall Kabul" mit 55 Angeklagten geht es um den Drogenumschlagplatz Son Bany . Während der Ausgang der Gerichtsverhandlung offen ist, gibt es neue Bestrebungen, das Problemviertel zu beseitigen.
Justiz will Millionen-Kaution von Urdangarin
Iñaki Urdangarin, Schwiegersohn des spanischen Königs, muss als einer der Beschuldigten im Korruptionsfall Nóos gemeinsam mit seinem ehemaligen Partner Diego Torres eine Kaution in Höhe von 8,1 Millionen Euro hinterlegen. Das entschied der Ermittlungsrichter.
Gerichtsverfahren um Strandkameras auf Mallorca
Nach den ETA-Attentaten auf Mallorca 2009 hatte das Tourismusministerium an fünf Stränden Kameras installieren lassen, um potenziellem Urlaubern die wieder vorherrschende Normalität an den Playas zu zeigen. Nun müssen sich die Initiatoren der Webcams vor Gericht verantworten.
Gericht verfügt Abriss von Ses Covetes
Der Oberste Balearische Gerichtshof hat mit einem eindeutigen Beschluss einen Schlussstrich unter 20 Jahre Rechtsstreit gezogen: Die Villensiedlung von Ses Covetes am Es-Trenc-Strand im Süden von Mallorca, seit 1995 eine Bauruine, muss bis 15. Mai 2013 vom Erdboden verschwunden sein.
Fünfeinhalb Jahre Haft für Munar
Ein Gericht in Palma hat die ehemalige Inselratspräsidentin Maria Antònia Munar wegen Korruption zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der ehemalige Tourismusminister Miquel Nadal muss für zwei Jahre und sieben Monate ins Gefängnis.
Abtreibungsarzt muss Unterhalt zahlen
Weil eine seiner Patientinnen ungewollt Mutter wurde, ist ein Gynäkologe aus Palma jetzt zu einer monatlichen Unterhaltszahlung von fast 1000 Euro verurteilt worden. Die von ihm vorgenommene Abtreibung war gescheitert.
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