Mann in Campos erstochen
In Campos im Südosten von Mallorca ist am Freitagvormittag ein junger Mann nach einer Messerattacke gestorben. Ein Nachbar hatte Schreie aus dessen Wohnung gehört und die Polizei gerufen. Die Beamten stiegen durch ein Fenster in die Wohnung ein und fanden den leblosen Körper des 22-Jährigen mit einem Messer im Rücken.
Juwelenraub in Palma de Mallorca
Bei einem Überfall auf einen Juwelier in Palma de Mallorca haben Unbekannte Schmuck im Wert von bis zu einer halben Million Euro erbeutet. Die Besitzer des Geschäfts im Stadtteil Es Coll d'en Rabassa hatten am Montagnachmittag die Polizei alarmiert, nachdem sie den Diebstahl bemerkt hatten.
Mallorca-Deutsche unter Pädophilie-Verdacht
Unterwäsche-Fotos von kleinen Mädchen haben einen 46-jährigen Mallorca-Deutschen aus Alaró im September 2013 hinter Schloss und Riegel gebracht. Gegen sieben mutmaßliche Abnehmer der Bilder sind nun ebenfalls Ermittlungen eingeleitet worden. Es handelt sich um drei Deutsche, zwei Kanadier, einen Niederländer und einen Amerikaner.
Reemtsma-Lösegeld auf Mallorca?
Die Guardia Civil hat in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt auf Mallorca einen Mann festgenommen. Es geht um das immer noch verschwundene Lösegeld aus der Entführung des deutschen Millionen-Erben Reemtsma. Aufnahmen der Polizei zeigen, wie der Mann in Palma in Handschellen abgeführt wurde. Im Hintergrund ist die Bauruine des Kongresspalastes zu erkennen.
Familie von Ana Niculai fordert Schadensersatz
Die Familie der 2010 ermordeten Rumänin Ana Niculai fordert 1,6 Millionen Euro Schadensersatz vom spanischen Innenministerium. Sie wirft dem Staat "schwere Versäumnisse" bei der Überwachung des Täters vor. Der Mörder der jungen Frau war zur Tatzeit als Freigänger nicht im Gefängnis gewesen.
Illegaler Handel mit Iran
Die Polizei hat im Rahmen einer Razzia in Palma de Mallorca und dem katalanischen Tarragona vier Männer festgenommen. Es handelt sich um drei Spanier und einen Iraner. Sie planten offenbar, Material, das zum Waffenbau benötigt wird, an den Iran zu liefern. Ihnen werden Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Schmuggel und Geldwäsche vorgeworfen.
Feuerteufel droht jahrelange Haft
Dem Serien-Brandstifter, der im Sommer 2012 auf Mallorca und Menorca für 24 Waldbrände verantwortlich gemacht wird, drohen hohe Haftstrafen. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Mann 78 Jahre Gefängnis. Außerdem soll er 1,7 Millionen Euro Schadensersatz zahlen.
Falsche Gasleute gefasst
Die Nationalpolizei hat eine Bande ausgehoben, die in acht spanischen Regionen, darunter den Balearen, falsche Gasinspektoren ausgeschickt haben soll. Für die meist unnötigen Inspektionen wurden in der Regel zwischen 50 und 390 Euro kassiert. Die Zahl der Geschädigten wird mit mindestens 2000 angegeben.
Hobbyangler mit 13 Tintenfischen gefasst
Pech mit der Unglückszahl: Der Umweltpolizei ist auf Mallorca ein Hobbyfischer ins Netz gegangen, der illegal 13 Tintenfische ("pulpos") aus dem Meer gezogen hatte. Der Mann wurde ertappt, als er mit seinem Boot in den Sporthafen von Portitxol in Palmas beliebtes Meeresviertel zurückkehrte.
Tote von Can Picafort identifiziert, Ehemann in Haft
Durchbruch im Kriminalfall der unbekannten Toten von Can Picafort: Die Polizei hat den Ehemann des Opfers unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Das Gericht in Inca erließ am Donnerstag Haftbefehl. Bei der Frau, die vor sechs Tagen im Norden von Mallorca tot am Strand gefunden worden war, handelt es sich um eine 39-jährige Ukrainerin.
Prostitution: Verordnung will nur Freier bestrafen
Die neue "Ordenanza Cívica", die städtische Verordnung "für gutes Benehmen", tritt vermutlich am 1. Mai dieses Jahres in Kraft. Durch die neuen Vorschriften erhofft sich die Stadt vor allem, die Prostitution an der Playa de Palma einzudämmen. Ab Mai ist dann nur eine Bestrafung der Freier und nicht der Prostituierten möglich.
Identität der getöteten Frau weiter unklar
Auch drei Tage nach dem Fund einer Frauenleiche am Strand von Can Picafort im Norden von Mallorca hat die Polizei die Identität der Toten nicht klären können. Eine Autopsie ergab, dass die Frau erstickt war. Die Leiche wies aber auch Kopfverletzungen auf, so dass die Polizei von einem Gewaltverbrechen ausgeht.
Kampf gegen Korruption bringt Geld
Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln wird der Korruption seit Jahren der Kampf angesagt. Mit Erfolg: Gravierende Fälle von Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft, wie sie in der Vergangenheit für massive Politskandale sorgten, sind heute kaum noch vorstellbar. Und: 50 Millionen Euro wurden in die Staatskasse gespült.
26-Jähriger am Ballermann angegriffen
Ein 26 Jahre alter Franzose ist an der Playa de Palma in der Nähe des Balneario 6 ("Ballermann") von einer Gruppe Prostituierter angegriffen worden. Die Frauen hatten Medienberichten zufolge versucht, ihn auszurauben. Ein deutscher Tourist sah die Szene und rief die Polizei. Als sie die Patrouille sahen, ergriffen die Dirnen die Flucht.
Exhibitionist belästigt vier deutsche Touristinnen
Die Polizei hat einen Exhibitionisten festgenommen, der am Stadtstrand von Palma de Mallorca vier deutsche Touristinnen im Alter von 16 bis 17 Jahren belästigte. Der Mann zeigte sich entblößt vor den Frauen und nahm sexuelle Handlungen an sich vor. Ein Polizist außer Dienst, der sich zufällig in der Nähe aufhielt, schritt ein und rief seine Kollegen herbei.
Teures Schäferstündchen in Palma
Ein 50-jähriger Deutscher und sein etwa gleichaltriger spanischer Freund sind bei einer Kneipentour in Palma Opfer zweier betrügerischer Prostituierten geworden. Während der Spanier sich rechtzeitig absetzen konnte, stellte der Deutsche am kommenden Morgen fest, dass ihm Geld, Mobiltelefon und Uhr fehlten. Er hat den Verdacht, betäubt worden zu sein.
Gericht spricht Behinderten-Organisation Mafia-Villa zu
Die luxuriöse Villa des flüchtigen russischen Kriminellen Gennadios Petrov in der Urbanisation Sol de Mallorca (Gemeinde Calvià) darf künftig von der mallorquinischen Behindertenorganisation Amadip-Esment genutzt werden. Das hat das oberste spanische Gericht in Madrid entschieden.
84-jähriger Renter auf Mallorca mit Beil erschlagen
Ein 84 Jahre alter Mann ist in Pollença im Norden von Mallorca mit einem Beil erschlagen worden. Es handelt sich um das zweite Gewaltverbrechen in der Gemeinde innerhalb von 15 Tagen. Bereits am 1. Januar erlag ein Schweizer seinen Verletzungen, nachdem er in seinem Privathaus von zwei Tätern überfallen und misshandelt worden war.
Zwei Uruguayer sollen Schweizer überfallen haben
Die mutmaßlichen Täter, die für den brutalen Überfall auf einen Schweizer und seine Frau auf Mallorca verantwortlich gemacht werden, sind ermittelt. Die Guardia Civil hat in Port de Pollença einen Einwanderer aus Uruguay festgenommen. Ein weiterer Landsmann hat bereits die Insel verlassen. Nach ihm wird gefahndet.
Nach Überfall auf Schweizer mutmaßlicher Täter gefasst
Nach dem gewaltsamen Tod eines Schweizers auf Mallorca, der auf seiner Finca bei Port de Pollença überfallen worden war, hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Das gab die Guardia Civil am Dienstag bekannt, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Die Polizei schloss weitere Festnahmen nicht aus.
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