Streit um Ankern auf Posidonia-Wiesen
Die Balearen-Regierung will das Ankern auf Seegraswiesen neu regeln. Boote bis zwölf Meter Länge sollen künftig ihre Anker in die Posidonia-Gründe hinablassen dürfen. Die Meeresschutzorganisation Oceana sieht in dem Gesetzentwurf einen Verstoß gegen geltendes Recht.
Seegras in Gefahr
Mallorcas Umweltschutzgruppe GOB hat sich mit einer Beschwerde über die Balearen-Regierung an die EU-Kommission gewandt. Der Schutz der Seegraswiesen im Küstengewässer werde nicht gewährleistet, heißt es in dem Schreiben. Vor allem illegal ankernde Yachten zerstörten die Posidonia-Vorkommen.
Bedrohte Seegraswiesen
Die Meeresschutzorganisaton Oceana prangert die fortschreitende Zerstörung der Seegraswiesen vor den Küsten der Baleareninseln an. Besonders die Posidonia-Vorkommen am Meeresgrund vor Ibiza und Formentera seien stark bedroht. Schuld sind laut Oceana die Yachtbesitzer, die im Sommer zu Hunderten ihre Anker auswerfen und so den Bewuchs des Meeresbodens zerstören.
- Neue Benimm-App: Mallorca-Urlauber müssen ab 1. Juli bei Einreise QR-Code vorlegen
- Forbes-Liste: Mallorquiner schafft es erstmals unter die Reichsten der Welt
- Hausbesetzungen auf Mallorca: Neue" Express-Regel" für Zwangsräumung tritt in Kraft
- Grausamer Vorfall in Ferienort auf Mallorca: Ganze Katzenkolonie offenbar systematisch vergiftet
- Wetter auf Mallorca: Meteorologen geben erste Prognosen für die Osterwoche