So könnte Palmas erste Meereslinie bald aussehen

Palma de Mallorca |
Ein breiter Boulevard und weniger Verkehr: So stellen sich die Architekten den neuen Paseo Marítimo vor.

Ein breiter Boulevard und weniger Verkehr: So stellen sich die Architekten den neuen Paseo Marítimo vor.

Der Architektenverband der Balearen (COAIB) hat am Freitag dem Rathaus seinen Vorschlag für die Umgestaltung der ersten Meereslinie von Palma de Mallorca vorgestellt. Der Plan sieht eine Verbreiterung der Promenade und eine Öffnung der Stadt in Richtung Meer vor. Grundvoraussetzung, so die Architekten, sei eine Verkleinerung der derzeit auf sechs Spuren ausgebauten Uferstraße, die bei Portixol in die Flughafenautobahn übergeht. Das Projekt betrifft sowohl den Bereich zwischen der alten Mole und Portixol als auch den eigentlichen "Paseo Marítimo" zwischen Club Nautico und Porto Pi.

Der Vorschlag sieht ferner eine Verringerung der Fahrspuren auf zwei pro Fahrtrichtung, den Bau von Grünanlagen und zwei neuen Gebäudekomplexen sowie eine Öffnung des künstlichen Sees vor der Kathedrale in Richtung Meer vor. Die Umsetzung würde nach aktuellen Berechnungen knapp 37 Millionen Euro kosten. Im Rathaus zeigte man sich zufrieden mit dem Plan des Architektenverbands. Ob und wann ein Umbau der ersten Meereslinie beginnt, ist noch unklar. (cze)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

gert / Vor über 2 Jahren

Der Architektenverband sollte seine Arbeit mehr auf vernünftige Objekte ausrichten. Er war doch damals hoffentlich nicht an der Zerstörung des Tunnels beteiligt. Die durchgängige Passierbarkeit des Tunnels und touristische Nutzung wäre eine gute Variante. Das geht bis hin zur Erweiterung der wenig genutzten U-Bahn mit Anschlüssen in den drei Parkhäusern. Um dies zu erreichen müsste man sich aber Gedanken für einen langfristigen Entwicklungsplan Palmas machen, der nicht von jeder Regierung wieder verworfen wird. Man könnte dann nach dem Bau der Bahnstrecke nach Arta von da bis in den Hafen von Palma mit der Bahn fahren. Das Geld dazu kann u.a. von den eingesparten Strafzahlungen der vielen abgebrochenen Projekte genommen werden.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Aha, aber angeblich könnten geplante neue Eisenbahnstrecken aus finanziellen Gründen nicht gebaut werden. Und der schon fertige Bahndamm von Manacor nach Arta wird Radweg. WER soll das verstehen?