Palmas Verwaltung gibt grünes Licht für Stadtverordnung
Die Stadt Palma de Mallorca hat die endgültige Version der Ordenanza Cívica, der „Verordnung für gutes Benehmen", herausgegeben. Ziel ist es, unerwünschte Verhaltensweisen im gesamten Stadtgebiet, also auch an der Playa de Palma, zu beseitigen. Unter anderem wird für Freier die Straßenprostitution unter Strafe gestellt.
Palma verbietet Musik vor Kathedrale
Palmas neue Stadtverordnung (Ordenanza Civica) sorgt künftig für musikfreie Zonen vor dem Rathaus, der Kathedrale La Seu, dem kleinen Park S'Hort del Rei und der Calle Antoni Maura unterhalb der Kathedrale. Erlaubt ist den Musikern, an den Treppen zu spielen, die zu Ses Voltes an der Kathedrale führen.
Prostitution: Verordnung will nur Freier bestrafen
Die neue "Ordenanza Cívica", die städtische Verordnung "für gutes Benehmen", tritt vermutlich am 1. Mai dieses Jahres in Kraft. Durch die neuen Vorschriften erhofft sich die Stadt vor allem, die Prostitution an der Playa de Palma einzudämmen. Ab Mai ist dann nur eine Bestrafung der Freier und nicht der Prostituierten möglich.
Strafen nur für Freier vorgesehen
Sex mit Straßenprostituierten in der Öffentlichkeit, und sei es in finsteren Winkeln, kann die Freier in Palma de Mallorca künftig teuer zu stehen kommen. Werden sie "in flagranti" erwischt, sind Geldstrafen fällig. Das sieht eine städtische Verordnung "für gutes Benehmen" (ordenanza cívica) vor, die den Planungen zufolge am 1. Mai in Kraft treten soll.
In Badehose nur noch an den Strand
Mit den Stimmen der PP-Mehrheit hat das Stadtparlament von Palma vergangene Woche die umstrittene neue Stadtverordnung auf den Weg gebracht. Die "Ordenanza Cívica", ein Regelwerk für das Zusammenleben von Bürgern und Gästen, wird jetzt öffentlich ausgelegt und soll am 1. Mai 2014 in Kraft treten.
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