Unternehmer fordern Straßenhandel-Regulierung

Palma de Mallorca |
Vor allem in den touristischen Zonen von Palma de Mallorca versuchen Straßenhändler, ihre Ware illegal zu verkaufen.

Vor allem in den touristischen Zonen von Palma de Mallorca versuchen Straßenhändler, ihre Ware illegal zu verkaufen.

Foto: Foto: Ultima Hora

Die Einzelhändler in Palma de Mallorca fordern, dass das Rathaus den Straßenhandel in der Inselhauptstadt stärker kontrolliert. Seit die "Benimmregeln", die auch die Verkäufe auf der Straße unter hohe Auflagen gestellt haben, vom Obersten Gericht für nicht zulässig erklärt worden sind, fehle eine klare Ordnung, so die Unternehmer.

"Es muss irgendeine Art von Regulierung geben", betont Rafael Ballester, Präsident des Einzelhandelsverbands "Afedeco". Der Unternehmer, der Steuern zahlt, stehe dem illegalen Handel derzeit schutzlos gegenüber.

Im Rathaus stößt die Forderung nicht auf großen Anklang. Eine "Ordenanza específica" für den Straßenhandel sei nicht geplant, da die Geschäfte ohnehin durch das spanische Recht verboten seien. Stattdessen will das Rathaus stärker auf die Eingliederung der Straßenhändler in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt durch die Initiative PalmaActiva setzen. (somo)

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Hannes / Vor über 2 Jahren

Die neue Regierung in Malle ist halt eine linke Partie!

MEGAchecker / Vor über 2 Jahren

@ Schorsch ....... super Lösungsvorschlag, leider in einer Gegend wie Mallorca nicht umsetzbar :-) aber es soll im Nahen Osten bereits jede Menge freie Wohngegenden geben. Vielleicht wäre das ein Lösungsansatz :-)

Hermine M. / Vor über 2 Jahren

Hat sich schon was an diesem Händlerunwesen geändert. Mallorca verschärfte ja laufend Gesetze und stockt die Polizei auf. Kann jemand seine Erfahrungen posten?

Schorsch / Vor über 2 Jahren

Ein Lösungsvorschlag für dieses lästige Mallorkathema! Eine Freihandelszone für Straßenhändler, Massagefachkräfte und Gunstgewerblerinnen auf der Insel Cabrera einrichten und alle freien StraßenhändlerInnen, Massagefachfrauen und -Männer, und die im Gunstgewerbe tätigen Damen samt Familien höflich aber nachdrücklich einladen, unter tatkräftiger Hilfe der mallorquinischen Polizei und Militär mit einem Oneway-Ticket in diese Freihandelszone umzusiedeln. Vor allem die Schwarzen wären dann ihrer alten Heimat auch viel näher.

Helmut / Vor über 2 Jahren

Der einheimische Händler und Gewerbetreibende wird vom Inselfiskus abgezockt, die doppelt gebrannten Bimbohändler cashen taxefree ab.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Hola Mike, ja mir gehen sie auch mächtig auf den Senkel, wenn ich vorm Bosch meinen Cappu trinken will. In München müssen sie im Touristikoffice vorspielen und bekommen ggf. eine Erlaubnis und es wird ihnen ein Platz in der Innenstadt für 4 Wochen zugewiesen. Funktioniert super, weil der Chef des Amtes regelmässige Kontrollen durchführt. Er kontrolliert auch die Lautstärke. Die Indios die an der Playa auftreten, waren auch schon in München.

Mike / Vor über 2 Jahren

Hajo, korrekt. Nebenbei könnte man auch mal eine Qualitätskontrolle der Straßenmusiker einführen. Mit welch schrägen Tönen dem Gast der ansässigen Innenstadtcafes hier stellenweise im 5-Minutenwechsel die Milch auf dem frischen Cafe con Leche sauer gespielt wird ist kaum auszuhalten (für die Milch, und den Gast(

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Aha! - Wir lernen, der Handel sei ja bereits verboten. Soso! Und warum findet er dann trotzdem statt?? Schon lange habe ich den Verdacht, dass er deshalb stillschweigend geduldet wird, vor allem an der Playa, weil sich die Farbigen damit ja selbst unterhalten und man sich die Sozialhilfe an sie spart oder kostspielige Abschiebeverfahren.