Große Sorge: Die Umgebung dieses Traumstrandes auf Mallorca verkommt zusehends

Für besonders großen Unmut sorgte jüngst eine im öffentlichen Raum befindliche Riesenkiefer, um die sich die zuständige Gemeinde offenbar nicht genug gekümmert hatte: Der Baum stürte einfach um

Voilà, die Cala Murada. | Ultima Hora

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An der Cala Murada im Osten von Mallorca machen sich Residenten und Urlauber immer mehr Sorgen über den Zustand der an den Strand grenzenden Wohnsiedlung. Sowohl Straßen als auch Grünflächen seien in einem bemitleidenswerten Zustand, klagten Anwohner gegenüber der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora". Büsche wucherten, Bordsteine würden zerbröseln. Auch Müll liege in den Straßen.

Für besonders großen Unmut sorgte jüngst eine im öffentlichen Raum befindliche Riesenkiefer, um die sich die zuständige Gemeinde Manacor offenbar nicht genug gekümmert hatte: Der Baum stürzte einfach um. Nur dem Zufall war es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde.

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Keine Investitionen, Kriminelle im Sommer

Die Anwohner bemängelten, dass in Cala Murada seit vielen Jahren nichts investiert werde. Im Sommer, wenn zahlreiche Autos uns Busse hier unterwegs seien, kämen zudem auffallend viele Kriminelle in die Siedlung. Man habe sich schon mehrfach in der Gemeinde Manacor beschwert, doch habe man den Eindruck, dass man sich nicht für die Belange der Menschen in Cala Murada interessiere.

Der Ferienort Cala Murada gibt es seit etwa 70 Jahren. Bereits im Jahr 2011 beschwerten sich etwa 500 Anwohner mit einer Unterschriftenaktion über die Zustände. Die Siedlung ist ähnlich verkommen wie der unweit gelegene Ort Cales de Mallorca, der ebenfalls zu Manacor gehört.