Saisonende für Mallorcas Nightlife: Lokale registrieren 15 Prozent weniger Einnahmen
Arbeitgeberverband beklagt schwache Touristensaison und frühe Schließung der Lokale
In vielen Touristenorten der Insel haben die Nachtlokale bereits dichtgemacht. | Michel´s
Mallorca05.10.24 13:25
In den meisten Touristenorten auf Mallorca ist die Saison für nächtliche Vergnügungslokale bereits gelaufen. Nach einem durchwachsenen September schließen viele Betriebe in Küstengebieten ihre Türen früher als erwartet. Der Arbeitgeberverband des Sektors schätzt, dass die Einnahmen in diesem Sommer um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.
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4 Kommentare
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Mimi@ Karli@ Sie haben vergessen, dass in diesen Betieben jede Menge Personal nötig ist, dass dann seinen Arbeitsplatz verliert. Ausserdem die "unsichtbaren" zuliefernden Betriebe sowie auch Dienstleister. Die negativen Synergieeffekte treffen also auch alle die im Hintergrund tätig sind. Muss das sein ???? @Mimi, Irrtum zu meinen, man könnte da dann einfach Wohnungen draus machen. Denn gewerbliche Immobilien dazu umzubauen, verstößt sehr oft gegen das Nutzungskonzept und womöglich gegen die Bauordnung. Eine Umwidmung in ein sogen. Mischgebiet funktioniert oft auch deshalb nicht, weil in der Umgebung weiteres Gewerbe ansässig sein kann. Ich kenne den ganzen Zirkus aus meiner langen Tätigkeit im Gemeinderat.
Das wird sich 2025 fortsetzen und viele werden schliessen müssen. Weil viele Planungen darauf hinauslaufen, die den Urlaub noch teurer machen sollen, damit die Ausgrenzung der ""sogenannten Massen" funktioniert, egal ob die Mehrheit gar nicht zur besseren Gesellchaft zählen und deshalb sich neu orientieren müssen. Auf jeden Fall aber ist das ""Familienfeindlich", und das finde ich asozial, da sie im wilden Aktionismus und in der Pauschalität Urlauber treffen, die nicht zu jenen gehören, die sie bekämpfen. Sie vergällen also am Ende auch Kindern die Lebenfreude. Ich finde es Ekelhaft, dass die Planer offenbar vergessen haben, woher sie selbst mal gekommen sind?
Ganz einfache Lösung: Man erhöht die Touristensteuer um fünfzehn Prozent und lässt den Erlös den notleidenden Betrieben zukommen. Eine andere Variante wäre die Schließung aller Nachtlokale und den Umbau in Wohnungen. Würde wahrscheinlich die Wohnungsnot erheblich lindern.
Diese Nachtclubs und Bars kriegen den Hals nicht voll...!