Rafael Nadal beim "Mallorca Open"

| | Santa Ponça, Mallorca |
Ein Selfie mit Tennisstar Rafael Nadal.

Ein Selfie mit Tennisstar Rafael Nadal.

Foto: Manuel Queimadelos/Mallorca Open

Wo Rafael Nadal auftaucht, ist er im Nu umringt von Autogramm- und Selfie-Jägern. So auch in dieser Woche, die er mit Intensivtraining auf den Rasenplätzen des WTA-Turniers „Mallorca Open 2018“ in Santa Ponça genutzt hat. Fazit des mallorquinischen Weltstars: „Ich bin bereit für Wimbledon.“

Nach seinem elften Triumph bei den French Open – durch den Finalerfolg über den Österreicher Dominic Thiem – hat Rafael Nadal auf das Turnier in Queens verzichtet, weil er seinem Körper vor dem Rasen-Klassiker in Wimbledon eine Ruhepause gönnen wollte. „Es tut mir leid für die Turnierorganisatoren und die Fans, die mich dort spielen sehen wollten. Aber ich musste auf Anraten meiner Ärzte auf die Signale meines Körpers hören“, sagte Rafael Nadal, der beim Training neben seinem Coach Carlos Moya auch einen Schützling aus der Nadal-Academy in Manacor, Jaume Munar, dabei hatte. „Ich habe Rafa sehr fit erlebt“, meinte Munar, der sich in der Weltrangliste bereits auf Rang 87 vorgekämpft hat. In den mehr als zweistündigen Trainingseinheiten am Vormittag – bei brütender Hitze – ging Nadal stets an seine körperlichen Grenzen – und er erwartete das auch von seinen Trainingspartnern.

Als Favorit für Wimbledon, wo er 2010 zum letzten Mal triumphiert hat, sieht sich Rafael Nadal freilich nicht. „Nein, Roger ist der klare Favorit, da gibt es keinen Zweifel“, sagte „Rafa.“ Gefreut hat sich der Tennisstar und Fußballfan am Freitagnachmittag in Santa Ponsa über den Besuch des ehemaligen Arsenal-Spielers und jetzigen Assistenten von Startrainer Pep Guardiola bei Manchester City, Mikel Arteta. Auf die Frage nach dem künftigen Fußball-Weltmeister antwortete Real-Madrid-Fan Rafael Nadal: „Ich weiß es nicht, vielleicht gibt es eine Überraschung. Natürlich hoffe ich, dass Spanien gewinnt.“

Training auf Wimbledon-Rasen, und das bei Schönwetter-Garantie! Diese paradiesischen Zustände bei den „Mallorca Open“ in Santa Ponça weiß Rafael Nadal sehr zu schätzen. „Ja, die Organisatoren machen eine fantastische Arbeit. Das WTA-Turnier entwickelt sich Jahr für Jahr, es kommen immer mehr Zuschauer, die Damen spielen ein sehr attraktives Tennis. Ich bin glücklich, dass es die Mallorca Open gibt.“ Ein Kompliment, das Turnierveranstalter Edwin Weindorfer und Turnierdirektor Toni Nadal, Rafas Onkel, sehr gerne gehört haben!

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