TÖDLICHES YACHTUNGLÜCK
Deutsche fuhren Unglücksyacht zu schnell: Neue Erkenntnisse nach tödlichem Unfall vor Mallorca
Jetzt liegt der vorläufige Bericht der Guardia Civil vor. Er weist darauf hin, dass der deutsche Skipper fahrlässig gehandelt haben könnte.
Die beschlagnahmte deutsche Unglücksyacht "La Luna" liegt aktuell im Trockendock in Alcudiamar, in Port d'Alcúdia und wird weiter untersucht. | Miquel A. Cañellas
In dem Fall um die deutsche Unglücksyacht, die an der Cala Bona vor Mallorca für den Tod eines 20-jährigen Einheimischen verantwortlich ist, gibt es neue Erkenntnisse. Dem vorläufigen Bericht der Guardia Civil zufolge war die Yacht eines deutschen Millionärs mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. In der Nähe des Unfallortes befanden sich mehrere vor Anker liegende Schiffe mit Besatzungen an Bord. Sie waren durch Lichter und Scheinwerfer gekennzeichnet. Der Bericht basiert sowohl auf den Aussagen zahlreicher Zeugen als auch auf den polizeilichen Ermittlungen, die von der Seefahrtsbehörde und der Kriminalpolizei der Guardia Civil durchgeführt wurden. "Der Bericht weist daher auf die Fahrlässigkeit des deutschen Skippers hin", schreibt die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora".
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ab einer bestimmten Bootsgrösse müssten, an Bord Blackboxen Pflicht sein, die Manöver und Geschwindigkeiten, der letzen 24 std speichern.