Mutmaßlicher Ausbeuter-Wirt auf Mallorca verhaftet

| | Bunyola, Mallorca |
Intervention der Nationalpolizei auf Mallorca.

Intervention der Nationalpolizei auf Mallorca.

Foto: Archiv

Die Nationalpolizei auf Mallorca hat den Betreiber eines bekannten Restaurants in der Gemeinde Bunyola wegen angeblicher Ausbeutung von Angestellten verhaftet. Die Verhaftung hatte bereits am 26. März stattgefunden, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei heißt.

Nach der Anzeige eines ehemaligen Mitarbeiters wurden Ermittlungen eingeleitet. Mutmaßlich mussten die Mitarbeiter unbezahlte Überstunden leisten und Marathon-Arbeitstage durchlaufen sowie auf Urlaubstage und Ferien verzichten. Der 49-jährige Arbeitgeber habe es auch versäumt, seine Angestellten bei der Sozialversicherung anzumelden.

Es gibt noch einen weiteren Verdacht: Zum Beispiel soll ein Kollege, der in der Küche einen Herzinfarkt erlitt, seine Uniform ausgezogen haben, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Offensichtlich sollte die Tatsache verschleiert werden, dass sich der Zwischenfall während der Arbeitszeit ereignete. Der Angestellte sagte aus, dass er von seinem Chef bedroht wurde, als er die Wahrheit sagen wollte.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

bluelion / Vor 8 Tage

@Dennis. Lol - so habe ich dich eingeschätzt.

Dennis / Vor 8 Tage

Tja... wenn man jetzt Spanisch sprechen würde, so wie es sich gehört, wenn man hier leben möchte! Dann könnte man auch die Bezüge klären in anderen Beiträgen und weiss wo von ich rede. Chao

bluelion / Vor 8 Tage

@Dennis. Ich weiß nicht, wo du die Hetze liest. Das Mallorca Magazin überschlägt sich mit ausdrücken wie "mutmaßlich", "angeblich", "soll" und mit Konjunktiven. Eine Tatsachenbehauptung sieht echt anders aus. Ich für meinen Teil stellte sogar explizit fest, daß ich nicht beurteilen kann, was im Detail passiert ist. Wo wird behauptet, daß er ein Koch ist? Ob es nun eine Herzinfarkt, eine Herzattacke oder eine Simulation war können wahrscheinlich Sie und ich nicht beurteilen, weil wir beide keine Mediziner sind. Und als bei mir ein stiller Herzinfarkt diagnostiziert wurde, mußte ich auch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden, sondern ging ganz normal nach Hause. Ja und ich trinke weiter mal ein Bier und ja, ich esse auch weiter hin und wieder Fleisch. Und wenn Sie noch die Freundlichkeit besäßen uns die Lügen, die sie vermeintlich festgestellt haben, zu zeigen, wäre ich Ihnen sehr dankbar....

Dennis / Vor 8 Tage

So! Jetzt würde ich mich auch gerne mal zu Wort melden, nachdem ich hier die Hetze im Netz mitbekommen habe. Der Koch (der kein Koch ist) ist in der Tat eine paar Stunden nach seinem „infarkt“ in Bunyola unterwegs gewesen. Er wurde gegen 20:30 am selbigen Tag im Son Espases Hospital abgeholt und ist geradewegs nach Bunyola in ein Cafe und hat sich 2 Kebabs bestellt. Die Personen die hier schreiben, hier ist was faul, haben Recht. Der angebliche Koch hat NIE und NIMMER einen Infarkt gehabt! Er ist am besagten Tag noch mehrere Stunden in Bunyola durch die Bars gezogen. Woher ich das weiss!!!??? Ich bin der Mitarbeiter, der ihn im Hospital abgeholt hat und war anfangs noch sehr besorgt. Aber als er schnurstracks nach Bunyola wollte, anstatt nach Hause, war mir alles klar. 2 Kebabs, Alkohol und in bester Verfassung. Nicht die Angestellten sind einem „Ausbeuter“ ausgeliefert, sondern die Leser und Redakteure von Mallorca Magazin sind einem Lügner auf den Leim gegangen. In mehr als 20 Jahren in der Hotellerie und Gastronomie in 6 Ländern habe ich selten ein so gutes Verhältnis zu meinem Chef gehabt wie hier. Wir werden immer pünktlich bezahlt! Man erkundigt sich immer, wie es uns geht und ob uns was fehlt! Das man in der Gastronomie mal Überstunden macht ist normal, wenn kurz vor Ladenschluss noch Gäste kommen, da bei uns keiner raus geschmissen wird. Ich habe alles vergütet bekommen. Alles!!! Hinter mir steht keiner, der mich bedroht oder erpresst! Selbst, als ich (aus privaten Gründen) eine starke allergische Reaktion hatte, war es kein Problem, dass meine Vorgesetzten mich sofort unterstützt haben und mir finanzielle Mittel bereit gestellt haben um mich perfekt medizinisch zu versorgen. Mit euren Hetztiraden macht Ihr gerade den Mitarbeitern in diesem Restaurant das Leben schwer. Hört auf uns zu beleidigen und euch das Maul zu zereissen. @Mallorca Magazin: Lest euch euren Beitrag mal genau durch! Er hatte einen Infarkt und zieht sich selber die Klamotten aus! Sekunden nach einem Infarkt ist kein Mensch in der Lage sich die Klamotten aus zu ziehen. Und wie es schon beschrieben wurde, wird man nicht nach einem Infarkt aus dem Hospital entlassen, um sich in Bunyola mit fettigem Essen zu versorgen. Ich bin hier glücklich und das werde ich auch bleiben und dafür kämpfen. @Alle Miesepeter: Ihr habt anscheinend zu viel Zeit um euch Lügen auszudenken. LG Dennis

Hans Georg / Vor 9 Tage

Die studie ist interessant. Wirklich! Aber 4 std nach einem herzinfarkt das hospital verlassen und im dorf herum springen in bester laune... Ne... Ich bin selber herzpatient... Nach einem infarkt rät mir jeder mediziner der welt, dass ich auf mich acht geben soll. Und vorallem entlässt man jemanden nicht nach weniger als 4 std. Ich hoffe es geht dem herrn gut. Aber irgendwas ist da faul. HL

Bluelion / Vor 9 Tage

@hans Georg. Die Welt ist vielleicht nicht ganz so einfach, wie sie vermuten. Warum sind die Angestellten so freundlich? Vielleicht, weil sie von Natur aus freundlich und gut gelaunt sind. Man muß seine prekäre und miese Stimmung nicht permanent nach außen tragen. Vielleicht auch, weil sie ansonsten ihren Job verlieren, den sie zum Überleben brauchen, auch wenn er geschissen ist. Und was das Bier betrifft: ein kleiner Auszug aus einem Artikel der Deutschen Apotheker Zeitschrift: " Um dieser Frage nachzugehen, wurden in der Tschechischen Republik, einem typischen "Biertrinkerland", anhand einer Fallkontrollstudie Leute untersucht. Bei den Teilnehmern dieser Studie handelte es sich um 199 Männer im Alter von 25 bis 64 Jahren. Alle hatten einen ersten, nicht tödlichen Herzinfarkt erlitten. Diese Patienten entstammten dem Herzinfarkt-Register des MONICA-Projektes der Weltgesundheitsorganisation. Als Kontrollprobanden dienten 733 zufällig ausgewählte Männer. Der durchschnittliche Verbrauch an reinem Alkohol lag bei 148 g pro Woche, 87% dieser Alkoholmenge wurde als Bier konsumiert. Die Männer, die fast täglich oder täglich Bier tranken beziehungsweise 4 bis 8,9 Liter Bier pro Woche, hatten das geringste Risiko für einen Herzinfarkt. Allerdings ging der Schutzeffekt verloren, wenn der Teilnehmer zuviel Alkohol konsumierte, also zweimal täglich oder noch öfter Bier trank." ich hatte selbst mal einen Herzinfarkt, trinke Bier in Masen und bin fidel. Was in Bunyola wirklich los ist, kann ich nicht beurteilen. Aber von an "die Karre pissen" oder einer "verarsche" kann bei diesem Artikel m.E. nicht die Rede sein.

Hans Georg / Vor 10 Tage

Ich wohne seit 17 Jahren in Bunyola und habe den Fall mitbekommen, weil die Polizei an diesem Infarkt erste Hilfe leisten musste. Bunyola ist ein Dorf und das Thema wurde hier in jeder Bar diskutiert. Aber: 1. Warum sind die Angestellten in Bunyola immer gut gelaunt und auch wenn man in diesem Restaurant ist bestens gelaunt. 2. Wenn der Herr einen Herzinfarkt gehabt haben soll, warum war er am gleichen Tag um kurz nach 21 Uhr in Bunyola Dorf unterwegs und hat sich dort ein Bier gezischt? Das sind genau 4 Std, nach dem ausrücken der Polizei. 4 Std. nach einem Herzinfarkt... Ich bitte euch! Der Herr ist Quitschlebendig und erfreut sich bester Gesundheit. Aber wir leben in der Welt der Netzwerke und es ist einfach jemandem an die Karre zu pissen. Da verarscht euch wer... schönes WE

Marco / Vor 10 Tage

Leider keine Ausnahmefälle hier "auf der schönsten Insel der Welt" . Hier sind die meisten Angestellten Freiwild. Wilkommen in der Realität.

Thomas / Vor 11 Tage

Schade, dass MM nicht auch noch den Namen des Restaurants nennen darf! So kann man den Laden zukünftig leider nicht boykottieren. Eine Riesen-Sauerei übrigens, wie Gastrobetriebe mit ihrem Personal umgehen, von der mangelhaften Hygiene in den meisten Küchen mal ganz zu schweigen. Bitte weiter kontrollieren und Mißstände öffentlich machen!

m.sastre / Vor 11 Tage

Das Verhalten des Wirtes hin oder her. Diese Manie immer gleich alles und jeden zu verhaften und ggf. oeffentlich vorzufuehren ist eine Riesensauerei.