Wandertipps für den Frühling auf Mallorca: Auf alten Eremitenpfaden
Nur langsam gewöhnen sich die Augen an das Zwielicht. Auf einem steinernen Altar steht ein Kruzifix, daneben allerlei Heiligenfiguren, Heiligenbildchen und Zettel. Und dann ist man überrascht
In der Ermita de la Santísima Trinitat bei Valldemossa leben bis heute Einsiedler – in Erscheinung treten sie allerdings kaum einmal. | Jonas Martiny
Nur langsam gewöhnen sich die Augen an das Zwielicht. Auf einem steinernen Altar steht ein Kruzifix, daneben allerlei Heiligenfiguren, Heiligenbildchen und Zettel, auf die Unbekannte ihre dringendsten Wünsche gekritzelt haben. Metertief zieht sich der höhlenartige Raum in den Fels. Weiter hinten zeugt Mauerwerk von menschlicher Präsenz. Es handelt sich um die sogenannte Höhle des Eremiten Guillem, Sa Cova de s’Ermità Guillem, in den Wäldern oberhalb von Valldemossa. Ihren Namen verdankt der Ort dem Einsiedler Guillermo de San Pablo, der dort im 17. Jahrhundert ein zurückgezogenes Dasein gefristet haben soll, wie Heimatforscher Felio Bauzá in seinem Buch über Mallorcas Eremiten schreibt. Darin heißt es: „Mallorca hat eine überaus reiche eremitische Vergangenheit.” Diese reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.
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