Rebajas wenig gefragt

41 Prozent der Händler enttäuscht über Winterschlussverkauf

Gucken ja, kaufen weniger: Der Handel in Palma ist mit den Rebajas nicht wirklich zufrieden.

Gucken ja, kaufen weniger: Der Handel in Palma ist mit den Rebajas nicht wirklich zufrieden.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Offenbar funktioniert es nicht mehr so mit der Signalfarbe: Rot macht noch keine "Rebajas": Mit dem diesjährigen Winterschlussverkauf auf Mallorca zeigten sich jedenfalls 41 Prozent der Händler unzufrieden. Nur 17 Prozent von ihnen konstatierten eine Umsatzsteigerung.

Anfang Januar hatte der Handel noch auf eine positive Bilanz gehofft: 21 Prozent der Geschäftstreibenden hatten angegeben, dass sie einen Zuwachs der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr erwarteten.

Seit die Schlussverkäufe in Spanien liberalisiert wurden, haben die einzelnen Händler viel Spielraum, was Beginn, Ende und Intensität der Rebajas angeht - vielleicht nimmt diese "Beliebigkeit" den Kunden auch ein wenig den Kaufanreiz: Ein bisschen Rabatt gibt's eigentlich immer. (spe)

 

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Andi / Vor über 4 Jahren

Wenn ich vorher 200 Prozent Aufschlage, dann 50 Prozent Nachlass im Schlussverkauf gebe, dann ist der Artikel immer noch 100 Prozent zu teuer! Leider ist das in Spanien und Mallorca üblich, das die Händler es mit den Preisaufschlägen immens übertreiben, und lieber auf der Ware liegen bleiben, als irgendein Preisnachlass zu geben. Und so kann der Kunde den Handel auch nicht mehr ernst nehmen, dass es sich wirklich um ein Angebot handelt. Zudem ist der Kunde nicht blöd. Und vergleicht Preise, und da wird schon lange nicht mehr mit dem Händler nebenan verglichen, sondern via Handyscanner und Internet Weltweit. So weiß er was ein Artikel wirklich wert ist, und ob es nicht vielleicht besser ist per Internet zu bestellen oder beim Nächsten Mal direkt aus dem Ausland mitzubringen. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass es meistens günstiger ist (selbst mit Transportkosten) Sachen in Deutschland zu bestellen oder zu besorgen als hier.