Drittligist Atlético Baleares verklagt Stürmer

| | Palma, Mallorca |
Rubén Jurado Anfang 2017 im Trikot von Atlético Baleares.

Rubén Jurado Anfang 2017 im Trikot von Atlético Baleares.

Foto: Guillemsports/ATB

Eigentlich wollte Mallorcas Drittliga-Fußballclub Atlético Baleares in diesen Tagen Stürmer Rubén Jurado als Rückkehrer präsentieren. Doch der wechselt lieber nach Zypern.

Clubangaben zufolge hat der 32-Jährige, der zuletzt für den polnischen Erstligisten Arka Gdynia spielte, schon vor geraumer Zeit einen Vertrag mit Atlético unterschrieben. Der Wechsel sollte auf Wunsch des Spielers aber nicht vor Ablauf des bisherigen Kontrakts mit Arka am 30. Juni öffentlich gemacht werden.

Als am Mittwoch über die sozialen Netzwerke bekannt wurde, dass es Jurado zum zypriotischen Erstligisten AEL Limassol zieht, war das Erstaunen bei Atlético Baleares groß. Noch vor einigen Tagen war der Andalusier auf der Insel. Es wurden offizielle Fotos gemacht und ein Video gedreht, in dem sich der Kicker an die Atlético-Fans wendet. Das Material sollte eigentlich in diesen Tagen veröffentlicht werden.

Einem Bericht der Zeitung Ultima Hora zufolge haben Verantwortliche des Clubs nach Bekanntwerden des Wechsels zu Limassol Kontakt mit Vertretern des Spielers aufgenommen, um einen finanziellen Ausgleich zu fordern. Als man nicht weiterkam, sei die Entscheidung gefallen, Jurado zu verklagen, weil er offenbar zwei Verträge unterschrieben hat.

Der aus Sevilla stammende Jurado war nach Stationen in Polen und Rumänien 2015 zu Atlético Baleares gekommen und wurde einer der Publikumslieblinge. Im Sommer 2017 wechselte er dann zu Arka Gdynia. Seit Monaten arbeitete man bei Atlético an der Rückholaktion. Ein geplanter Winterwechsel scheiterte, weil Arka Jurado nicht abgeben wollte. Der Stürmer hat in den vergangenen Monaten mehrfach betont, dass er gerne wieder nach Mallorca kommen würde. Nun hat er sich anscheinend anders entschieden.

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