Regierung protestiert wegen Nadal-Video

Der Tennisspieler wittert eine "Kampagne" gegen den spanischen Sport

Die Nadal-Puppe im Skandalvideo des französischen Canal Plus

Eine französische Satiresendung wird zum Politikum. Rafael Nadal und andere spanische Sportler waren ironisch in Verbindung mit Doping gebracht worden. Jetzt hat sogar die spanische Regierung offiziell protestiert.

Die Regierung hat einen Brief an das französische Sportministerium geschrieben, in dem die Empörung über die Ausstrahlung von Videos in der Sendung "Les guignols" des französischen Canal Plus zum Ausdruck gebracht wird. José Ignacio Wert, der für Sport zuständige Minister, sagte zudem: "Die gegen die gesamte spanische Sportwelt gerichtete Anschuldigung wegen unsportlichen Verhaltens ist nicht tolerierbar."

Im Mittelpunkt steht bei der Geschichte der mallorquinische Tennisstar Rafael Nadal. Ein Video zeigt eine Nadal-Puppe, die an einer Tankstelle Wasser trinkt, danach in den Tank ihres Autos uriniert und dann mit Tempo 280 von der Polizei gestoppt wird. "Spanische Champions. Sie gewinnen nicht durch Zufall", lautet der Slogan dazu.

Das spanische Radsport-Idol Alberto Contador wurde am Montag vom internationalen Sportgerichtshof CAS zu zwei Jahren Sperre wegen Dopings verurteilt.

Rafael Nadal, der Contador Unterstützung zugesicherte und das Urteil für falsch hält, meinte zur Video-Afäre: "Damit wurde eine Linie überschritten." Er glaube, es handle sich um eine "Kampagne".

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