Jetzt droht auch den Kunden eine Geldstrafe

| | Playa de Palma, Mallorca |
Wer in Palma bei illegalen Straßenhändlern Waren kauft oder sich von illegalen Dienstleistern am Strand massieren lässt, muss kl

Wer in Palma bei illegalen Straßenhändlern Waren kauft oder sich von illegalen Dienstleistern am Strand massieren lässt, muss künftig mit einer Geldbuße rechnen.

Foto: Pere Bota

Im Kampf gegen den illegalen Straßenhandel, wie er an der Playa de Palma zumeist von Afrikanern praktiziert wird, hat Palmas Rathausführung eine neue Maßnahme angekündigt: Künftig sollen Kunden, die den Händlern Waren abkaufen, eine Geldbuße zahlen. Das sieht ein neuer Bußgeldkatalog vor, auf den sich die Rathausführung vergangene Woche geeinigt hatte. Das Regelwerk soll im September verabschiedet werden.

Der Erwerb von Waren im illegalen Straßenhandel wird als leichtes Vergehen gewertet, für das Geldstrafen von 100 bis 750 Euro verhängt werden können. Bußgelder sollen auch fällig werden, wenn Kunden die Dienstleistungen etwa von illegalen Masseurinnen am Strand in Anspruch nehmen oder sich auf der Promenade die Haarpracht in Flechten legen lassen.

Der neue Bußgeldkatalog ist geknüpft an eine neue städtische Verordnung für Palma de Mallorca. Das Regelwerk soll ein "zivilisiertes Miteinander im öffentlichen Raum" gewährleisten. Es ist zum Teil eine Neuauflage der ehemaligen "Benimm-Regeln", wie sie schon einmal insbesondere an der Playa de Palma gegolten hatten, dann aber von einem Gericht für ungültig erklärt wurden.

Nicht nur die Kunden der Straßenhändler werden mit Strafen belegt. Den Verkäufern ohne Genehmigung drohen ebenfalls Bußgelder: 100 bis 317 Euro, wenn sie ihre Waren mit sich herumführen, 534 bis 750 Euro, wenn sie die Objekte auf Decken auf dem Boden oder auf Sitzbänken ausgebreitet haben.

Die geplante Verordnung umfasst weitere Verbote:

- Untersagt wird der ambulante Handel von alkoholischen Getränken.

- Die Geldstafen für Alkoholexzesse im Freien ("Botellón") mit mehr als zehn Personen werden erhöht auf 1500 bis 3000 Euro. Läden dürfen von Mitternacht bis morgens um 8 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr verkaufen.

- "Pub-Crawling", also organisierte Sauftouren durch Bars, ist verboten.

- Vorgesehen sind Geldbußen für "Balconing", also das Klettern von Hotelbalkon zu Hotelbalkon, oder Sprünge vom Balkon in den Pool. Die Geldstrafen betragen 100 bis 750 Euro. Das gilt auch für Hotels, die keine Gegenmaßnahmen ergreifen und etwa höhere Balkongitter installieren sowie nicht über das Verbot in ihrer Anlage informieren. Werden Dritte durch Balconing verletzt, betragen die Bußgelder 750 bis 1500 Euro.

- Mit nacktem Oberkörper durch die Stadt zu laufen, bleibt verboten. Das gilt auch für allzu freizügiges Zeigen der Gesäßbacken etwa in Bikini- und Badehosen. Strandbekleidung ist einzig in erster Meereslinie an den Stränden gestattet. Verboten ist auch das Vorzeigen der Genitalien oder Sex an öffentlichen Plätzen. Die Geldbußen betragen 100 bis 750 Euro. (as)

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Hajo Hajo / Vor 26 Tage

Es ist auch so, das nicht nur der Verkauf von Billigramsch aus Asien ein Problem dartellt, sondern sich die Urlauber gegen die Dauerbelästiung verwehren. Sie sind ja hier im Urlaub und Stress haben sie daheim schon genug gehabt. Es muss ja nicht sein, während einer ganzen Woche im Minutentakt angesprochen zu werden. Und zwar überall und nicht nur am Strand.

cashman1 / Vor 26 Tage

@Klaus A, die Linken wollen aber künftig von jedem Verkäufer Ihrer „Volksstämme“ die vom Vertrieb der gefälschten Artikel leben, zwischen € 100 und € 750, je nach Schwere des Vergehens, einkassieren. Da wird nicht mehr viel zum Überleben des Volksstammes übrigbleiben.

Carneval / Vor 26 Tage

Hallo nachdenken: Egal was die "LINKEN" machen, oder nicht machen - sofort schreien die "RECHTEN. Manchmal hat man das Gefühl, daß die AFD eine Niederlassung auf Mallorca hat.

FCB-Fan / Vor 27 Tage

Ja mei, was solls? Ohne die gutgläubigen Kunden, geht nun mal nix. Also brauchts Aufklärungen. Und Klaus sei mir net bös, aber das ist Quatsch. Ganze Völkerstämme leben von der Illegaliät gefäschter Ware und Kinderarbeit in Asien wo sie hergestellt wird. Warum das so ist, begreift keiner.

Klaus A. / Vor 28 Tage

@cashman1: Vielleicht wissen die "Linken" im Gegensatz zu dir, dass vom Verkauf der gefälschten Sonnenbrillen, Handtaschen und Uhren ganze Völkerstämme leben? Wenn man die weiterhin ihr Zeug verkaufen lässt, kann man evtl. viel Staatsknete sparen. Und was würden die Billig-Touris wohl motzen, wenn es plötzlich KEINE billigen Sonnenbrillen, Handtaschen und Uhren auf den Märkten mehr gäbe?

cashman1 / Vor 29 Tage

Seit Jahren gibt es auf den Wochenmärkten gefälschte Sonnenrillen, Handtaschen und Uhren. Da könnten die Linken seit ihrer Machtübernahme schon längstens gehandelt haben. Was ist bisher passiert? Nichts.

Leser / Vor 29 Tage

Auch hier hat der Rechtsstaat versagt! Wie oft konnte man das Schauspiel allein auf der Plaza Mayor miterleben. Die illegalen verkaufen ihre Waren in unmittelbarer Nähe der Polizeistreifen. Warum verkauft man diese Waren nicht gleich direkt aus deren Autos!? Wäre einfacher! Und dann wieder einfacher dem Käufer eine Multa mit dem Kauf zukommen zu lassen... lächerlich, aber das ist das Europa...wir schaffen das....

Christoph / Vor 30 Tage

@joewandsbek zum Zweiten: da hab ich mich vertan, wir sind direkt auf Höhe des Hafens, in der Nähe des Supermarkts Mercadona.

Christoph / Vor 30 Tage

@joewandsbek: na dann ist ja gut, da haben wir nämlich die Ferienwohnung. :-O auf der Carrer Pizarro...

Ron Keller / Vor 30 Tage

Ilegale Einwanderer, die illegal illegale (gefälschte) Waren verkaufen, bekommen kostenlose Gesundheitsversorgung von der Linksregierung - und die Touristen sollen Bußgelder zahlen, wenn sie bei den aggressiven Nervensägen was kaufen. Was für eine absurde Rechtsverdrehung: Solange die Verkäufer offenkundig unbehelligt ihre Geschäfte machen dürfen, muss kein Touristen annehmen, dass das illegal ist. Wann werden endlich Bußgelder für politischen Unfug eingeführt?