Illegaler Straßenhandel: Geschäftsleute sauer auf das Rathaus

Palma de Mallorca |
Illegale Straßenhändler (Archivfoto) bieten ihre Waren im Stadtpark von Palma an.

Illegale Straßenhändler (Archivfoto) bieten ihre Waren im Stadtpark von Palma an.

Foto: Archiv Ultima Hora

Ladenbesitzer und Geschäftsbetreiber in Palma sind auf das Rathaus von Palma nicht gut zu sprechen. Schon lange warten sie auf wirksame Maßnahmen im Kampf gegen den illegalen Straßenhandel, der im Stadtzentrum und an der Playa de Palma in der Regel von Afrikanern betrieben wird.

Jetzt haben die vier größten Einzelhandels- und Unternehmerverbände ihre Teilnahme an einem Routine-Treffen mit der Handelsdezernentin von Palma, Joana Adrover, abgesagt. Die Geschäftsleute wollen auf diese Weise ein Zeichen setzen und Druck machen. In ihren Augen verharrt die Stadtverwaltung seit Jahren untätig, während der illegale Straßenhandel immer weiter zunimmt.

Die Verbände werfen dem linken Regierungsbündnis in Palma vor, sich nicht auf eine einheitliche politische Linie zu einigen. Fakt ist, dass Sozialisten, Mes und Podemos nach wie vor keine gemeinsame Neufassung der städtischen Verordnungen auf den Weg bringen konnten beziehungsweise den Sachverhalt des Straßenhandels darin ausgeklammert haben. (as)

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Hajo Hajo / Vor 4 Tage

Mallorca-Magazin = Polizei nimmt Hintermänner der Playa-Straßenhändler fest...-Palma de Mallorca | 07.02.2017 09:43

Zitat = "Wegen des Verdachts der Dokumentenfälschung und der Bildung einer kriminellen Organisation hat die Polizei auf Mallorca in jüngster Zeit nach und nach 30 Menschen, unter ihnen viele Senegalesen, festgenommen. Ermittelt wird auch gegen einen Afrikaner, der auf der Insel als Präsident der Vereinigung der Senegalesen vorsteht. Viele der Angehörigen dieses Kulturvereins sind der Polizei bekannt als ambulante Straßenhändler an der Playa de Palma und im Stadtgebiet von Palma, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Dienstag."

Thomas / Vor 7 Tage

Was für FAKTEN hat denn Ihr tolles Google zum THEMA beizutragen? Wir sind mehr als gespannt! Meinen Fakten-Beitrag zum Thema haben Sie entweder ja überlesen oder gar nicht erst verstanden. Daher nochmal, nur für Sie: "Die Köpfe der Straßenhändler sind - wie immer - dadurch reich gewordene Mallorquiner! Daher auch die starke Lobby in den politischen Entscheidungszentren..." Und nun faseln Sie bitte nicht wieder von "unsichtbaren" Chauffeuren und verschenkten Flugtickets etc rum! / Edit, @ m.sastre: Danke, Sie haben es verstanden, gute und richtige Beiträge! ;-)

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Thomas@ statt dumm daher zu faseln, WO sind Ihre Fakten zum Thema? Ist Ihr Google gesperrt? Beherrschen sie die Technik nicht? Kann Ihnen dabei helfen erfolgreich zu sein. Also WAS jetzt? Butter bei die Fische !

Thomas / Vor 7 Tage

"Es wurde früher schon untersucht", "Jemand erzählte mir, das" "Den Rest kann man sich denken.", "Edelkarossen", " Nobeldiscotheken", "Die Fahrer sind fast unsichtbar in der Dunkelheit." Hajohajo scheint sein Inselwissen aus der Bildzeitung zu haben... *fremdschäm*

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Es wurde früher schon untersucht, wie die Organisation der Mafia rund ums ganze Mittelmeer und den Inseln Funktioniert. Um diese streng durch organisierte Mafia zu bekämpfen, fehlt es an einem Konses aller betroffenen Länder. Jemand erzählte mir, das Werber in Afrika Personal anwerben und Ihnen ein Flugticket schenken. Sind sie angekommen, wird ihnen angeblich der Pass abgenommen. Den Rest kann man sich denken. Wer die Bosse sehen will, achtet mal auf Edelkarossen und WER sie fährt und die Nobeldiscotheken am Paseo besucht. Die Fahrer sind fast unsichtbar in der Dunkelheit.

Thomas / Vor 7 Tage

Die Köpfe der Straßenhändler sind - wie immer - dadurch reich gewordene Mallorquiner! Daher auch die starke Lobby in den politischen Entscheidungszentren...

m.sastre / Vor 7 Tage

Hajo Hajo: Da muss ich Ihnen ausnahmeweise einmal recht geben. Nicht nur, das hier Sozialleistungen vermieden werden sollen, man gesteht diesem Klientel eine "milde" Form der Kriminalität zu, in der Hoffnung, dass sie dann auf andere schwerwiegendere Formen verzichtet. Carneval: Es handelt sich hier nicht um arme Teufel, sondern um illegale Migranten, für die es in diesem Wirtschaftssystem mangels Qualifikation keine sinnvolle Verwendung gibt und die sich deshalb auf kriminelle Formen des Broterwerbs spezialisiert haben.

Carneval / Vor 7 Tage

Vanessa, die PP hat dieses Problem auch nicht in den Griff bekommen, sondern sogar noch gefördert. Wer hat denn die Verordnungen torpediert? Erst werden die armen Teufel auf die Strasse geschickt, ausgebeutet und sich dann beklagt. Wer schickt den die Afrikaner los, sind das nicht irgendwelche Händler? Die "bösen Sozialisten" sind das bestimmt nicht.

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Ich werde den Verdacht nicht los, dass die Behörden deshalb so gut wie nichts tun, damit sie keine Sozialhilfen lesiten müssen, da sich die Mafiosi ja von den Touristen ernähren lassen, in dem sie ihnen all das Zeug teuer andrehen, was man beim Vietnamnesen oder Chinesen im Laden billigst bekommt.

Carmen / Vor 7 Tage

@vanessa Hoffentlich, Vanessa, hoffentlich!