Diese Tipps vom Schlüsseldienst machen potenziellen Hausbesetzern das Leben schwer

Unter Eigenheimbesitzern auf Mallorca geht verstärkt die Angst vor ungebetenen Gästen um. Dabei helfen bereits schnell angebrachte Sicherheitsabdeckungen, so manchen Okupa zur Verzweiflung zu bringen.

Hausbesetzungen stehen auf Mallorca mittlerweile fast auf der Tagesordnung. | R.S.

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In Zeiten zunehmender Hausbesetzungen auf Mallorca ist guter Rat oft teuer. Dabei hilft schon manch einfacher Trick. Ein Schlüsseldienst gibt auf Instagram (@dismaur) kostenlos wertvolle Tipps, wie sich Haus- und Wohnungsbesitzer effektiv gegen ungebetene Eindringlinge schützen können.

Ein erster Schritt liegt nahe: "Das Wichtigste beim Schutz der eigenen Tür ist es, keine Informationen preiszugeben", erklärt der Experte. Konkret heißt das, dass potenzielle Hausbesetzer – aber auch Diebe – darüber im Dunklen gelassen werden sollen, welche Firma für die Herstellung des Schlosses verantwortlich war. Der Profi empfiehlt daher die Installation einer Sicherheitsabdeckung, die das eigentlich Schloss verdeckt und so Einbrechern das Handwerk erschwert.

Erfahrene Hausbesitzer und Diebe greifen laut dem Schlüsseldienst auf zumeist "ausgeklügelte Manipulationstechniken" zurück. Einmal werde ein formbares Objekt in das Schloss eingeführt wird, um einen Schlüsselabdruck zu erhalten, ein anderes Mal würden spezielle Schlüssel ins Zylinderschloss eingeführt und derart geschickt bewegt, dass Sicherheitsmechanismen ausgehebelt würden.

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Neben der Sicherheitsabdeckung empfiehlt der Experte weitere präventive Maßnahmen: Den Einbau moderner Alarmanlangen und Hochsicherheitsschlösser, für die ohne großen bürokratischen Aufwand keine Schlüsselkopien angefertigt werden. Auch Videoüberwachungssysteme können nach Ansicht des Profis potenzielle Eindringlinge abschrecken. Grundsätzlich sei es empfehlenswert, die individuellen Schwachstellen der eigenen Immobilie zu analysieren – am besten in Rücksprache mit einem Fachmann.

"Die Investition in Sicherheit lohnt sich", sagt der Sicherheitsexperte in einem seiner zahlreichen Videos. Sie lasse den Eigentümer nicht nur ruhiger schlafen, sondern schütze das persönliche Eigentum auch bei Abwesenheit.

Die Sorge um die Sicherheit der eigenen vier Wände wächst in Spanien zusehends. Besonders auf den Balearen und in Katalonien registrierten die Behörden in den zurückliegenden Monaten eine besorgniserregende Entwicklung: Im Jahr 2024 zählte das spanische Innenministerium allein auf Mallorca 514 Fälle von Hausbesetzungen. Im deutlich einwohnerstärkeren Katalonien lag die Zahl der Anzeigen sogar bei 1.767 Fällen.