Neue Umweltstudie
Weil die Schatten der Boote die Meeresflora stören: Landesregierung will Freizeitschifffahrt auf den Inseln limitieren
Regionaler Charterverband empört: „Die wollen weder Yachten noch Schifffahrt“
Ankernde Yachten vor dem berühmten Lochfelsen Sa Foradada an Mallorcas Westküste | Archiv UH
Der Umweltausschuss der Balearen will das Ankern von Booten um die Insel, zudem auch das Festmachen an sogenannten Öko-Bojen über den gefährdeten Seegraswiesen (Posidonia) gehört, so weit wie möglich einschränken, da die Schatten der Yachten den Photosyntheseprozess der Pflanzen beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Ausschusses, die in Auftrag gegeben wurde, nachdem eine Privatfirma die Installierung eines Öko-Bojenfeldes um den vorgelagerten Fels Sa Foradada zwischen Valldemossa und Deia beantragt, der im Sommer von vielen einheimischen und ausländischen Freizeitskippern angelaufen wird. Das Fazit der Studie findet sich in einem Umweltverträglichkeitsbericht, der Mitte Dezember im Amtsblatt der Balearen (BOIB) veröffentlicht wurde.
Mehr Nachrichten
- Neue Benimm-App: Mallorca-Urlauber müssen ab 1. Juli bei Einreise QR-Code vorlegen
- Forbes-Liste: Mallorquiner schafft es erstmals unter die Reichsten der Welt
- Hausbesetzungen auf Mallorca: Neue" Express-Regel" für Zwangsräumung tritt in Kraft
- Grausamer Vorfall in Ferienort auf Mallorca: Ganze Katzenkolonie offenbar systematisch vergiftet
- Wetter auf Mallorca: Meteorologen geben erste Prognosen für die Osterwoche
1 Kommentar
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassenund eingeloggt sein.
Der größten Schatten kann man hier wohl bei irgendwelchen Behörden sehen, aber die sind eh hoffnungslos