242 Meter Luxusschiff für 1.200 Gäste: Auf der "Vista" geht es deutlich exklusiver zu als auf der Mehrheit anderer Kreuzfahrtschiffe. | Autoridad Portuaria

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Im Hafen von Palma ist am Mittwoch erstmals der gerade vom Stapel gelaufene Luxusliner Vista eingetroffen. Durch das 242 Meter lange Kreuzfahrtschiff der Reederei Oceanía Cruises weht ein nicht zu übersehender Hauch von Exklusivität. Die zahlungskräftigen Gäste an Bord nächtigen in Kabinen mit privatem Balkon, für die Speisen zeichnet der französische Starkoch Jacques Pepin verantwortlich und statt Tennis- und Basketballfeldern steht ein edler Spa-Bereich zur Verfügung. Gebaut wurde die Vista, so MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora", von der italienischen Werft Fincantieri. Geplant ist, in absehbarer Zeit der Vista ein Zwillingsschiff zur Seite zu stellen.

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Trotz des reichlich vorhandenen Platzes ist die Zahl der Passagiere auf 1200 begrenzt. Spielhallen und Casinos sucht man auf der edel eingerichteten Vista vergeblich, stattdessen lädt eine gut sortierte Bibliothek aus dunklem Holz und mit Kronleuchter an der Decke zur Lektüre. Der Reederei zufolge vermittelt ein Urlaub auf der Vista das Gefühl, einen ausgedehnten Ausflug in einem "exklusiven First-Class-Ambiente" zu machen. Davon zeugen die tiefen, schweren Teppiche, das edle Porzellan auf den Tischen und die Designer-Liegen am Pool. Die verhältnismäßig niedrige Zahl an Passagieren erlaube zudem einen "personalisierten Service" der Bordangestellten. Das Ganze lässt sich Oceanía Cruises natürlich fürstlich entlohnen: Neun Tage Entspannen und Schlemmen auf der Vista kosten mindestens 2.600 Euro, für zwölf Tage werden mindestens 3800 Euro fällig.

In Palma geben sich dieser Tage die Kreuzfahrtschiffe die Klinke in die Hand. Allein im Monat August ist der Besuch von 56 Schiffen eingeplant.