Tito's-Direktor aus Untersuchungshaft entlassen

| | Palma de Mallorca |
Tito's-Direktor J. Ll. auf dem Weg zum Untersuchungsrichter.

Tito's-Direktor J. Ll. auf dem Weg zum Untersuchungsrichter.

Foto: Alejando Sepúlveda

Der Direktor der Diskothek Tito's an Palmas Paseo Marítimo ist wieder auf freiem Fuß. J. Ll. war am Mittwoch im Zusammenhang mit der Affäre um Bartolomé Cursach festgenommen worden.

J. Ll. sagte vor dem Untersuchungsrichter aus. Der Zeitung Ultima Hora zufolge bestritt er, dass im Tito's Drogen verkauft und Prostituierte bezahlt wurden. Auch dass private Partys für Polizeibeamte organisiert worden seien, stritt der Manager ab.

Ein weiterer Mitarbeiter des Tito's kommt ebenfalls um die Haft herum. Gleiches gilt für zwei Geschäftsleute aus der Gemeinde Calvià, die nach der Verhaftung des Diskothekenkönigs Cursach Zeugen bedroht haben sollen, dies jedoch während der Vernehmung abstritten.

Gegen Cursach, der in Untersuchungshaft sitzt, werden verschiedene Vorwürfe erhoben. Auf der Liste stehen Drogenhandel, Bestechung von Polizisten und Todesdrohungen gegenüber Konkurrenten. 

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Michl / Vor 9 Monaten

Der Grundsatz " Auf hoher See und vor Gericht befindet man sich in Gottes Hand" trifft auf den europäischen Süden im allgemeinen und auf Mallorca im speziellen voll und ganz zu. Dieser sympathische Typ wird halt die besten Beziehungen zu ihm (oder sonst wem) haben.

Mike / Vor 9 Monaten

Hanno, nichts für ungut, aber bei "hieb- und stichfesten Beweisen": Wozu braucht es da 2.5 Jahre U-Haft, wieso ein weiteres Jahr "Zwangs-Urlaub" auf der Insel ohne bisherige Anklageerhebung? Du dichtest dir hier deine Wahrheit zusammen, so wie sie dir gerade mal über die Schlagzeilen genehm erscheint. Und nein: Sicher nicht "Mutter Theresa", aber du hast hier den Begriff span. Gesetzgebung eingebracht, und an dem sollte man sich dann auch messen lassen. "Gesetzmäßig" sollte anders aussehen.

Hanno / Vor 9 Monaten

Hanebuth, die Akte möchte ich nicht haben, es gibt wohl hieb- und stichfeste Beweise, seiner absolut kriminellen Machenschaften, In Spanien kann man bis zu 4 Jahren in U-Haft sitzen, Pech für die, die sich nicht, wie er mit €60.000 auskaufen konnten. Warten wir die Verhandlung ab... und dann wandert er wieder in den Knast..

Mike / Vor 9 Monaten

Hanno, doch kann man, wie man im Fall Hanebuth sieht. Auch ihn konnte man über zwei Jahre in U-Haft stecken, und sogar (ohne bisher rechtskräftige Verurteilung) vorgreifend seine Besitztümer versteigern -man munkelt schön günstig und hauptsächlich an einen bestimmten Personenkreis.

Nach welcher "Gesetzgebung" genau wird nochmals so vorgegangen...?

Hanno / Vor 9 Monaten

@Michl solange man lediglich einen Verdacht hat, kann man ihn wohl kaum länger einsperren, jedenfalls nicht nach der span. Gesetzgebung.. , in der Türkei wäre es anders...Ich denke, unsere Polizei und Justiz werden in die ganzen Drecksgeschäfte Licht ins Dunkle bringen!

Michl / Vor 9 Monaten

Alles andere als Betroffene, die nichts gesehen, gehört oder gesagt haben, hätte mich gewundert. Dass die mallorquinische Justiz diese Unschuldslämmer freilässt, obwohl vorher Haftbefehle bestanden haben müssen, verwundert mich aber massiv. Ist das Ganze eine Art Beschäftigungstherapie für die betroffenen Justizmitarbeiter gewesen?