Anwohner beklagen sich über Straßenhändler

La Seu, Palma de Mallorca |
Die Straßenhändler haben sich zu einem festen Bestandteil des Bildes von der Kathedrale entwickelt

Die Straßenhändler haben sich zu einem festen Bestandteil des Bildes von der Kathedrale entwickelt.

Foto: Foto: Julio Bastida

Bewohner der Innenstadt von Palma de Mallorca sowie der Playa de Palma haben Videos von Straßenhändlern und Hütchenspielern in ihrer Nachbarschaft gedreht. Sie wollen damit auf eine "Invasion der fliegenden Händler und Trickbetrüger" aufmerksam machen, wie die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora schreibt. Die Anwohner beklagen zudem, dass das Rathaus nichts gegen den Straßenverkauf unternehme und die Polizei in den Zonen lediglich durch Abwesenheit glänze.

Aufgrund der zahlreichen Kreuzfahrttouristen, die gerade in der Nebensaison auf Mallorca ankommen, versprechen sich Straßenhändler und Hütchenspieler ein gutes Geschäft. "Wir haben es satt, dass die Behörden uns belügen", beklagt sich ein Anwohner gegenüber Ultima Hora, er will, dass endlich etwas gegen die Straßengeschäfte unternommen wird. (cls)

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Josef M. / Vor über 2 Jahren

Ich vermisse auf dieser wunderschönen Insel das entschiedene Auftreten der Regierung und der Polizei. Es kann nicht sein, dass "doppelt gebrannte Immigranten" und 'Schlitzaugen" eine Insel derart in Geiselhaft nehmen. Oder schneiden die Politiker und Polizisten kräftig mit? Ich stimme der geäußerten Meinung bei, die Nachfrage regelt das Angebot! Liebe Touris - nicht vergessen, je mehr Müll bei den Bimbos und Schlitzaugen gekauft --> umso mehr Angebot - sprich Händler dieser Sorte - gibt es. Also einfach alle Bimbos und Schlitzaugen auf "IGNORE" setzen und langsam den Mehrwert dieses Schrittes genießen. Ich träume von einer bimbo- und schlitzaugenbefreiten Insel Mallorca.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

chd@ Auf dem Flughafen in München habe ich mehrfach erlebt, wie die Zollbeamten genau auf Maschinen aus der Türkei und von Mallorca warteten und sich diverse Passagiere raussuchten, um auf Markenfälschungen gefilzt zu werden. Die Strafen sind gewaltig, wie mir eine heulende Frau erzählte. 200 Euro musste sie wegen einer gefälschten Sonnenbrille hinblättern, die sie vergessen hatte oben vom Kopf zu nehmen. Deswegen brauchen sich die Russen wohl kaum Sorgen machen.

chd / Vor über 2 Jahren

Es ist leider so: Die Nachfrage regelt das Geschäft, -so lange es Touristen gibt, die sich mit Fälschungen abgeben, so tun, als würden sie zu der High-Society gehören (obwohl die persönliche optische Aufmachung nicht zu der eigentlich "teuren" Tasche passt) so lange wird es diesen Schrott geben. In meinem Geschäft schreien diese Touristen nach mallorquinischer Handarbeit, welche NUR aus eben Mallorca sein dürfe, -sage ich Ihnen dann den Preis, greifen sie dann zu dem in China hergestellten Billigprodukt! So ist das, -der Preis ist heiss!

Carneeval / Vor über 2 Jahren

Solange es immer wieder dämliche Touristen gibt, die diesen Schrott kaufen, wird sich nichts ändern.

Carneeval / Vor über 2 Jahren

Solange es immer wieder dämliche Touristen gibt, die diesen Schrott kaufen, wird sich nichts ändern.

Mike / Vor über 2 Jahren

@Hajo, korrekt. Insbesondere das Thema "eingesparte Sozialleistung" dürfte hier eine elementare Rolle spielen. Jetzt warte ich gerade daruf wann wieder die ersten Nackten durch die Stadt bummeln.

Heute saß ich an der Playa, 4 Staßenverkäufer vollbeladen auf dem Gehweg. Sind die letztes Jahr noch geflitzt als die Polizei vorbeikam, konnte ich heute mit Staunen beobachten wie die Polizei NEBEN ihnen hielt, und alle vier seelenruhig davonschlenderten. 10 Meter weiter wurde dann gewartet bis die Polizei weiterfuhr ^^

@PS: Ja, der schnelle Durchsatz in der Politik ist nicht zu verkennen. Ist aber in anderen Ländern nicht anders.

@christine: Weniger SCHREIEN wäre nett.

PS / Vor über 2 Jahren

Totales Versagen der Politiker. Es ist ja auch einfacher, Steuern und Abgaben zu erhöhen, Touristen abzuzocken, bzw. zu vergrämen und sich in der kurzen Mandatszeit um die eigenen Interessen, statt sich um das wesentliche und wichtige zu kümmern. Aber von den derzeit Regierenden dürfen wir nicht erwarten, dass diese auch noch für Recht und Ordnung sorgen, es gibt nach deren Auffassung wichtigeres wie Touristensteuer, Catalan zur Verdummung der Bevölkerung, Entfernung von Denkmälern, Umbenennung von Placas, Verhinderung von Investitionen, etc. Armes Mallorca was musst du aushalten.

christine egli / Vor über 2 Jahren

WIE RECHT SIE HABEN,DASSELBE PROBLEM HABEN WIR AN DER PLAYA DE PALMA SEIT JAHREN NACHTS VOR DEM HAUS DROGENDIELER,STRASSENVERKAEUFER,DIE MASSEURINNEN,ZOEPFCHENFRAUEN DIE UNS VOR DEM GESCHAEFT DIE KUNDEN WEGNEHMEN,SOO OFT HABEN WIR ALLE AM BALN.2 DIE POLIZEI GERUFEN,ANZEIGE AUF DER GEMEINDE ERSTATTET NICHTS PASSIERT JEDES JAHR DAS SELBE,DA MUSS ENDLICH WAS PASSIEREN DAMIT WIR SRTEUERNBEZAHLENDE GESCHUETZT WERDEN,ANSONSTEN MACHEN WIR GESCHAEFTE ZU UND ARBEITEN NUR NOCH AUF DER STRASSE DENN DAS WAERE VIEL LUKRATIVER ALS VERSICHERUNG STEUERN USW.ZU BEZAHLEN

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Mir kommt das Ganze nicht "Spanisch" vor. Denn die Mafia ist im ganzen Mittelnmeerraum straff organsiert. Ob Italien, Spanien oder auf den Inseln, sie sind überrall. Ich schrieb ja schonmal, dass die Kommume offenbar die Strassenhändler auch auf der Playa duldet, weil die sich so selbst unterhalten und sich die Kommune die Sozialleistungen oder die Abschiebung spart. Die "dämlichen" Touristen sollen das also finanzieren.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Servus Mike@ da haben wir nun den Salat. Die 113 Regeln sind weg. Wahrscheinlich waren die Kläger gegen die 113 ja die Porfiteure, die jetzt trotzdem nichts gewonnen haben. Denn die illegale Konkurrenz steht ja vor ihrer Ladentüre. Warum klagen sie jetzt nicht dagegen, oder gegen die Stadt, die sich nicht an ihre Aufgaben hält? Denn Strassenverkauf ohne Lizenz ist verboten.