Neubewertung für Palmas Terrassen

Palma de Mallorca |
Auf dem Paseo del Borne bezahlen Cafébetreiber die höchsten Steuern für Terrassen.

Auf dem Paseo del Borne bezahlen Cafébetreiber die höchsten Steuern für Terrassen.

Foto: Foto: T. Ayuga

Das Rathaus von Palma de Mallorca plant, eine Überprüfung der Besteuerung von Restaurant- und Caféterassen vorzunehmen. Wie der für Wirtschaft und Finanzen zuständige Stadtrat Adrián García mitteilte, soll in naher Zukunft eine komplette Neubewertung der Außenbereiche in Palmas Straßen vorgenommen werden. Auf Grundlage einer Verordnung sind die Straßen der Inselhauptstadt in fünf Kategorien eingeteilt. Von der Kategorie hängt ab, wieviele Steuern gastronomische Betriebe für ihre Terrassen abführen müssen.

García sagte: "Palma hat sich verändert. Es gibt Plätze, wo viel weniger los ist als früher. Andere Straßen sind heutzutage viel stärker besucht als noch vor ein paar Jahren." Viel zu lange habe es keine entsprechende Neubewertung gegeben.

Die Außenterrassen von Restaurants, Cafés und Bars sind seit dem Antritt der linken Stadtregierung vor knapp einem Jahr Streitthema in Palma, vor allem auf dem Paseo del Borne. Dort wollten Sozialisten und Grüne die Terrassen ganz verbannen. In einem Referendum allerdings sprachen sich die Bürger für deren Erhalt aus. (cze)

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