Demo für Flüchtlinge

Palma de Mallorca |
Mehr als 200 Personen sind in Palma de Mallorca auf die Straße gegangen.

Mehr als 200 Personen sind in Palma de Mallorca auf die Straße gegangen.

Foto: Foto: P. Pellicer

Mehr als 200 Menschen haben am Samstag in Palma de Mallorca für Unterstützung von Flüchtlingen demonstriert. Unter der Devise "sichere Durchreise" richten sie sich an alle europäischen Bürgern und Regierungen und fordern eine Sicherstellung der Fluchtwege und ungehinderten Einlass nach Europa für all diejenigen, die vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern fliehen müssen.

Die Demonstranten wollen erreichen, dass Flüchtlinge nicht auf unsichere Wege übers Meer angewiesen sind, auf denen sie sich in Lebensgefahr begeben müssen, um ihr Zielland zu erreichen.

Die Demonstration fand gleichzeitig in 25 Ländern statt. In Palma war die Veranstaltung von der Menschenrechtskommission des Anwaltkollegs der Balearen initiiert worden.

Seit Monaten warten Bewohner und Politiker von Mallorca und seinen Schwesterinseln auf die Ankunft von 300 Flüchtlingen, die laut spanischem Sozialministerium auf den Balearen untergebracht werden sollen. Geplant war, dass bereits ab Oktober die ersten Menschen auf Mallorca eintreffen. Die ehemalige Jugendherberge in S'Arenal war extra saniert worden. Hier sollen die Flüchtlinge in den ersten Monaten unterkommen, bevor sie auf die Gemeinden verteilt werden. Bisher hat die Regierung in Madrid jedoch immer noch kein grünes Licht für die Entsendung nach Mallorca gegeben. (somo)

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Wolpas / Vor über 2 Jahren

Vielleicht könnten die Demonstranten den Deutschen ja so 200.000 " Flüchtlinge " abnehmen .

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Diese Damen und Herren sollten zuerst mal die Zeitung lesen und erfahren, welche Problem bereits die Insel heimsuchen. Vor allem prüfen, wo denn die Zuwanderer überhaupt arbeiten sollen, um nicht in den schon vorhandenen Ghettos zu landen und dort in kriminelle Machenschaften der regierenden Clans eingegliedert zu werden. Die Zahlen dr Arbeitslosen sinken zwar weiter, aber dass hat was mit dem Wegzug von Arbeitslosen von der Insel zu tun, die anderweitig Arbeit suchen.