Karnevals-Ensaimada zum Faschingsbeginn

Nichts für Feiglinge: Süßes Schmalzgebäck mit Sobrasada

Karnevalsspezialität: Süß und salzig belegte Ensaimadas und Cocas

Mallorquninische Karnevalsspezialität: Süß und salzig belegte Ensaimadas und Cocas.

Foto: Foto: Amalia Estaben

Diese Inselspezialität ist nichts für kulinarische Feiglinge: Zum Karnevalsbeginn am Donnerstag – in Deutschland auch als "Weiberfastnacht" bekannt – bereiten Bäckereien auf Mallorca die "ensaimada de tallades". Diese besondere Variante des Schmalzgebäcks wird süß und salzig belegt, mit Sobrasada (Paprikawurst) und kandiertem Kürbis.

Am "dijous llarder", dem "schmutzigen Donnerstag" vor Aschermittwoch, tischen die Mallorquiner traditionsgemäß diese süß-herzhafte Variante als Dessert auf. In fast jeder Inselbäckerei sieht man sie deshalb dieser Tage hinter dem Tresen. Der Brauch, die sonst ausschließlich süßen Schmalzkringel mit Schweinewurst zu belegen, stammt laut Pedro Soller von der Bäckerei "La Mallorquina" aus der christlichen Tradition, vor der Fastenzeit viel Schweinefleisch und Wurst zu essen.

Viele Geschäfte bieten diese besondere Ensaimada das ganze Jahr über an. In den Tagen des Karnevals, kurz vor Beginn der 40-tägigen Fastenzeit, steigt allerdings die Nachfrage nach den "ensaimadas de tallades" laut Inselbäckern besonders an. Ebenso beliebt ist die "Coca de Carnaval". Dieses Hefegebäck wird mit "butifarrón" (mallorquinische Bratwurst), Sobrasada und süßem kandierten Kürbis belegt und nach dem Backen mit Puderzucker bestreut. Frei nach dem Motto: An Karneval ist alles erlaubt.

 

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