Deutsche im letzten Moment aus dem Meer gerettet
Für einen 60 Jahre alten Mann kam jede Hilfe zu spät
Der Polizist versucht, die bewusstlose Deutsche wiederzubeleben. | Foto: Ultima Hora
07.10.13 00:00
Ein spanischer Polizist hat an seinem dienstfreien Sonntag eine deutsche Urlauberin auf Mallorca vor dem Ertrinken im Meer gerettet. Nicht so viel Glück hatte dagegen ein 60-jähriger Mann, der am Sonntag nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden konnte. Beide Badeunfälle ereigneten sich an der Playa de Muro.
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2 Kommentare
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Der letzte Absatz des Artikels ist etwas merkwürdig. Ohne hohen Seegang merkt man doch schon beim Hineingehen ins Wasser, ob es eine Strömung gibt, und geht nur so weit hinein, dass man gefahrlos wieder herauskommt. Bei Wellengang ist das anders. Wenn man dabei droht, hinausgezogen zu werden, muss man versuchen, mit den Wellen an der Oberfläche zu schwimmen und beim Sog zwischen den Wellen so weit wie möglich abzutauchen. Der Sog ist an der Wasseroberfläche am Stärksten. Am Grund kann man sich notfalls gegen den Sog stemmen, meist ist es dort auch möglich, gegen diesen in Richtung Ufer anzuschwimmen. Soweit ich weiß, gibt es an der Platja de Muro bei hohem Seegang auch rote Flaggen, jeder muss schon selbst wissen, ob er sich der Gefahr aussetzen will.
Warum die Leute immer bis zur Erschöpfung sinnlos gegen die Strömung kämpfen, wenn sie eh nicht vorankommen, wenn die Strömung zu stark ist, versteh ich nicht. Wenn ich doch weiß, dass mein Mann weiß, dass ich im Meer bin, dann wird der schon bald die Rettung verständigen, dann kann ich doch gemütlich schwimmen und mich treiben lassen, auf dem Salzwasser hat man doch so viel Auftrieb, dass das Schwimmen gar nicht anstrengt, dann schwimm ich doch lieber so, dass ich nicht vor Erschöpfung in Ohnmacht falle und warte bis mich die Wasserwacht rausholt. Anders wäre es natürlich, wenn man allein am Strand ist und niemand mitbekommen hat, dass man ins Wasser gegangen ist und abgetrieben wurde, aber auch dann sollte man nicht genau gegen die Strömung ankämpfen sondern eher schräg schwimmen auch wenn man dann nicht am selben Strand rauskommt sondern woanders.