Cala Rajada: Urlauber können Geldstrafe abarbeiten

Gemeinde will härter gegen Ruhestörung und Trinkgelage vorgehen

Laute Musik nicht erwünscht: Polizist an der Cala Agulla (Cala Rajada).

Laute Musik nicht erwünscht: Polizist an der Cala Agulla (Cala Rajada).

Foto: Foto: A. Bassa

Die Gemeinde Capdepera, zu der die Urlauberhochburg Cala Rajada gehört, ermöglicht, dass Geldstrafen künftig auch durch gemeinnützige Arbeit abgeleistet werden können. Dies solle auch für Touristen gelten.

Eine Stunde Arbeit soll zehn Euro Strafe entsprechen. Wer also zu laut Musik am Strand hört und mit einer Geldbuße ("multa") von 60 Euro bestraft wird, kann bei 50-prozentiger Ermäßigung die Strafe in drei Stunden abarbeiten, zum Beispiel im sozialen Bereich, teilte die Gemeinde mit.

In Capdepera ist es ab sofort gegen Strafe verboten, die Dünen zu betreten, sich in der Öffentlichkeit zu betrinken oder am Strand laute Musik zu hören. Auch gegen fliegende Händler will man strenger vorgehen. Die Strafen für die Störung der öffentlichen Ordnung können je nach Schwere zwischen 60 und 600 Euro liegen.

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ClausD / Vor über 6 Jahren

jetzt drehen sie ganz durch! Was glaubt Mallorca eigentlich wer sie sind? Über Jahrzehnte holen Sie sich den Sauftourismus auf die Insel, und jetzt wollen sie Strafen aussprechen, ich kann nur empfehlen dass man es bei Ermahnungen lässt. Denn sonst kommen noch weniger Touristen auf die Insel. Aber wie ich schon 2007 gesagt habe, 2013 war es das mit der Insel.

Farid / Vor über 6 Jahren

nur ein konsequentes vorgehen der polizei kann eine wende in cala ratjada bringen. es müssen sofort strafen ausgesprochen werden, ohne verwarnungen. ab mitte juli kommen die deutschen jugendlichen, dann wird sich zeigen wie ernst es cala ratjada mit den neuen regeln nimmt. 2012 wird für den ort zum test, entweder man schafft durch die neuen strafen und strenges vorgehen die wende, oder cala ratjada wird auf dauer unter dem "sauftourismus" leiden (wirtschaftlich und image).

Bondo / Vor über 6 Jahren

Lach....fliegende Händler ohne Ende,laute Musik an der Agulla,Pinkler ohne Ende in den Dünen...achso die Besoffenen vergessen,lecker Abgefüllt von den einheimischen Händlern,Budenbetreibern und Barbesitzer.... Die Geister die ich rief wieder los zu bekommen,das ist die Klux... Ach ja oben beschrieben,stand heute..

Soffel Fritz / Vor über 6 Jahren

Es wird auch höchste Zeit, das Strafen ausgesprochen werden. Ansonsten kehrt keine Ruhe ein.

Ralf / Vor über 6 Jahren

Die Balearen-Regierung will eine gewalttätige Gruppe von Independence haben. Mallorca ist nicht mehr ein Ort des Friedens. Jeden Tag gibt es Vorführungen und die Polizei ist sehr gewalttätig und der Mob auch.

Hermann / Vor über 6 Jahren

Nachahmenswert. Bitte auch den Alkoholverkäufern auf die Finger klopfen.

christian brodka / Vor über 6 Jahren

Mehr als überfällig, das den Worten auch endlich mal Taten folgen.Die Strafe können sie direkt am Strand abarbeiten, in dem der liegengelassene Müll weggeräumt wird.