Cala Rajada – Kampf den Trinkgelagen

Neue Verordnung erleichtert das Eintreiben der Bußgelder

Das Ende einer Partynacht an der Cala Agulla bei Cala Rajada.

Das Ende einer Partynacht an der Cala Agulla bei Cala Rajada.

Foto: Foto: Ultima Hora

Die Trinkgelage junger Touristen unter freiem Himmel sind in Cala Rajada seit Jahren ein Ärgernis für die Behörden. Im Kampf gegen Alkoholexzesse war es jedoch schwierig, von den Ausländern Bußgelder zu kassieren. Das soll nun anders werden.

Der Gemeinderat von Capdepera, zuständig für Cala Rajada, hat eine neue Verordnung verabschiedet, die nun rechtliche Lücken schließt, um Geldstrafen einzutreiben. Auch sollen zehn Polizeibeamte über die Einhaltung der öffentlichen Ordnung wachen.

Wird jemand beim Trinkgelage aufgeriffem, werden je nach Schwere und Wiederholung Geldstrafen von 60 bis 600 Euro fällig. Der Betroffene kann das Geld an Ort und Stelle oder am Folgetag auf der Polizeiwache bezahlen. Tut er dies nicht, wird ihm der Strafbefehl an seine Heimatanschrift zugestellt, erklärte eine Sprecherin des Rathauses.

Alkoholkonsum unter freiem Himmel, etwa auf Plätzen und Straßen sind in der Gemeinde schon lange verboten. In der Vergangenheit kam es aber wegen Zuwiderhandlungen immer wieder zu Beschwerden seitens der Hoteliers und Anwohner.

In Cala Rajada hat sich in den vergangenen Jahren ein ausgeprägter Tourismus von Teenagern und Twens etabliert. Die jungen Urlauber treffen sich in den Buchten und feiern dort nächtliche Partys. (as) 

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Annette Reinke / Vor etwa 1 Jahr

Ich begrüße solche maßnahmen.

Anja / Vor über 6 Jahren

Ich begrüße solche Maßnahmen. Ich glaube, dass niemand diesen jungen Leuten den Urlaub oder eben auch die feuchtfröhlichen Parties missgönnt - bloß nervt halt das Gegröle am hellichten Tag am Strand. Und wenn da keine Bereitschaft zur Rücksichtnahme vorhanden ist, die unter Alkoholeinfluss bekanntlich noch schneller flöten geht, ja dann muss eben mit behördlichen Maßnahmen nachgeholfen werden. Wohl schade, aber wenn's nicht anders geht? Die Cala Guya ist einfach zu schön, um sie "kampflos" den spritbefeuerten Dumpfbacken zu überlassen, oder? ;-)

Peter Hartwig / Vor über 6 Jahren

Cala Ratjada hat doch schon längst verloren, man hat das nur noch nicht kapiert. Es reicht bei weitem nicht aus ein paar halbvolle Jugendliche ein zu sammeln die sich dummerweise am falschen Ort zugeschüttet haben. Das Problem liegt tiefer und erfordert viel weitergreifende Maßnahmen . Das geht nicht ad hoc aber es lohnt sich damit an zu fangen.

Hermann / Vor über 6 Jahren

Hallo Luna, Du brauchst niemand zu beleidigen. Gehörst Du vielleicht sogar zu jenen, die auch an den Alk-Exzesssen mitverdienen? Mich wirst Du nicht besoffen auf Mallorca rumlaufen sehen, weil ich Mallorca und seine Schönheit liebe, wie sieht es mit Dir aus?

luna / Vor über 6 Jahren

hermann was mit dir los...dumm wie brot..wer verkauft den wohl den leuten den alk...die supermärkte und jede steiss bar...und die ganze stadt daran geld....

cr_kenner / Vor über 6 Jahren

hoffentlich wird das vorhaben auch konsequent durchgesetzt. kontrollen müssen auch in den bars und discos durchgeführt werden, da dort hochprozentiger alkohol (vodka) an jugendliche ausgeschenkt wird, was in spanien eigentlich verboten ist. desweiteren müssen die tiqueteros/promoter stärker überwacht werden (i.d.r. deutsche), die für "flatrate-saufveranstaltungen" karten am strand oder in den strassen verkaufen. ohne eine veränderung in cala ratjada, wird der ort unter dem image ("neuer ballermann") leiden!

Hermann / Vor über 6 Jahren

Und wer verkäuft den Jugendlichen das Zeug? Die gehen garantiert straffrei aus.