Cala Figuera – Bürgermeister will Baupläne stoppen

Zur Not soll Flächennutzungsplan geändert werden

Cala Figuera |
Der natürliche Hafen Cala Figuera ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen als Ausflugsziel beliebt.

Der natürliche Hafen Cala Figuera ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen als Ausflugsziel beliebt.

Foto: Foto: Guillem Mas

Der Bürgermeister von Santanyí will die Bebauungspläne in dem idyllischen Hafenörtchen Cala Figuera um jeden Preis stoppen. Zur Not sogar mittels einer Änderung des Flächennutzungsplanes.

Das berichtete die Zeitung "Ultimas Hora" am Donnerstag. Ein Teil der Steilküste in der Bucht von Cala Figuera könnte aufgrund einer Änderung in der Bauordnung in Zukunft bebaut werden. In den vergangenen 25 Jahren hatte eine Sonderverordnung gegolten, die aber jetzt ausgelaufen ist.

Die Gemeindeverwaltung sucht derzeit nach Möglichkeiten, eine Bebauung des mit Pinien bewachsenen Geländes in der Caló d’en Boira an Mallorcas Ostküste zu verhindern. Es handelt sich um ein Grundstück in Privatbesitz. Wollte es die Gemeinde enteignen, müsste sie 18 bis 20 Millionen Euro zahlen.

Billiger wäre eine Änderung des Flächennutzungsplanes. Diese muss jedoch der Inselrat absegnen. Bürgermeister Miquel Vidal (PP): "Die Wahrheit ist, dass Cala Figuera es wert ist, geschützt zu werden." 

Kommentar

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Lore / Vor über 6 Jahren

....bitte die schöne Insel soweit, wie noch möglich erhalten!! Das ist unser aller Verantwortung. Wir sind dankbar, so etwas noch genießen zu dürfen und das ist weiter nur möglich, mit dem nötigen Respekt an dieses kleine Paradies....

Angelika Hitzke / Vor über 6 Jahren

Ich hoffe sehr, dass der Bürgermeister die Änderung des FNP durchsetzen kann und dass Vernunft und Umweltbewusstsein über die Profitgier siegen! Sonst wäre das ein weiteres Negativbeispiel für den Ausverkauf der Ressourcen dieser an vielen Stellen immer noch wunderschönen Insel!

Hermann / Vor über 6 Jahren

Respekt - Herr Bürgermeister. Nur so bleibt Mallorca lebens- und liebenswert. Hoffentlich machen ihm seine Parteifreunde (Raffgier & Co.) keinen Strich durch die Rechnung.