Neues Antlitz für die Alte Mole

Umbaupläne sehen Abriss des Fischrestaurants "La Lubina" vor

Palma |
So soll die Alte Mole den Entwürfen zufolge in spätestens zwei Jahren aussehen.

So soll die Alte Mole den Entwürfen zufolge in spätestens zwei Jahren aussehen.

Foto: R.L.
So soll die Alte Mole den Entwürfen zufolge in spätestens zwei Jahren aussehen.So soll die Alte Mole den Entwürfen zufolge in spätestens zwei Jahren aussehen.Das derzeit noch existierende Gebäude des Restaurants "La Lubina".

Umbaupläne auf der Alten Mole im Hafen von Palma sehen den Abriss des Fischrestaurants "La Lubina" sowie den Bau eines neuen gastronomischen Lokals mit Aussichtsplattform sowie neue Liegeplätze für Yachten vor. Die Bauherren wollen zwölf Millionen Euro investieren.

Nach einem Bericht der spanischen Tageszeitung "Ultima Hora" hat das Unternehmen Amarres Deportivos S.L. jetzt die Abrissgenehmigung für das traditionelle Fischrestaurant erhalten. Die Abbrucharbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Der Neubau an alter Stelle werde dann in eineinhalb Jahren fertiggestellt sein.

Die Firma Amarres Deportivos hatte im Jahre 2010 einen Ideenwettbewerb der Hafenbehörde zum Umbau der Alten Mole gewonnen. Hinter dem Unternehmen stehen Kapitalgeber aus Mallorca und vom spanischen Festland.

Amarres Deportivos engagiert sich im Yacht-Business und will ein Drittel der Investition in den Ausbau von Liegeplätzen fließen lassen. Geplant sind unter anderem 22 Anlegestellen für Yachten bis 25 Meter Länge sowie einige Liegeplätze für Yachten bis 70 Meter Kiellänge. Ziel der Firma ist es laut "Ultima Hora", Palma in einen Nobelhafen à la Puerto Portals zu verwandeln.

Bei dem zu erstellenden Gebäude handelt es sich um einen zweistöckigen Bau mit einem begehbaren Flachdach. Die Nutzungsfläche von 1457 Quadratmetern verteilt sich auf 771 Quadratmeter im Erdgeschoss sowie 687 Quadratmeter im ersten Stockwerk.

Der Neubau soll erneut ein Restaurant von 490 Quadratmetern beheimaten. Es sei aber nicht sicher, ob der gastronomische Betrieb wieder "La Lubina" heißen werde. Die übrigen Flächen sollen für Büros, Geschäfte, Läden und Lokale genutzt werden.

Das Flachdach, das den Entwürfen zufolge über eine Außentreppe zu erreichen ist, solle auch als Plattform für Veranstaltungen dienen. Die Konzession für das Vorhaben ist seitens der Hafenbehörde auf 15 Jahre befristet. (as)

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Hermann / Vor über 6 Jahren

Hoffentlich haben die Hafenbehörden und die Stadtverwaltung eine gute Versicherung abgeschlossen. Wie auf Mallorca üblich geht das "Unternehmen" nach Baubeginn pleite und das Projekt kann nur mit öffentlichen(EU)-Geldern weitergebaut werden. (Kongresspalast)