Schiffbrüchige und Tote auf dem Weg nach Mallorca

| | Palma de Mallorca |
Die überlebende Schiffbrüchige aus Kamerun heißt Josephine und wird nun auf Mallorca erwartet.

Die überlebende Schiffbrüchige aus Kamerun heißt Josephine und wird nun auf Mallorca erwartet.

Foto: Proactiva Open Arms

Das Rettungsschiff "Astral" der Hilfsorganisation Open Arms wird am Samstag, 21. Juli, im Hafen von Palma de Mallorca erwartet. Das geht aus mehreren übereinstimmenden Medienberichten vom Mittwochnachmittag hervor.

An Bord befinden sich eine überlebende Schiffbrüchige aus Kamerun sowie die Leichen einer Frau und ihres Babys, die am Montag vor der libyschen Küste ums Leben gekommen waren. Der an Bord der "Astral" befindliche Basketball-Profi Marc Gasol hat der Küstenwache vorgeworfen, mutwillig ein Schlauchboot zerstört, mehrere Menschen hilflos auf hoher See zurückgelassen zu haben und somit für die Todesfälle verantwortlich zu sein.

Da der Kapitän weder in Libyen noch in Italien eine Landemöglichkeit sieht, hat die spanische Regierung ihre Hilfe angeboten und erwartet die "Astral" auf Mallorca. Damit spart sich das Schiff der spanischen NGO die etwa zehnstündige Weiterfahrt zu seiner Heimatbasis in Barcelona. Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol hat per Twitter ihre Solidarität bekundet und Unterstützung durch lokale Helfer in Aussicht gestellt. (mic)

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Tiburon blanco / Vor 26 Tage

@Falo Moment mal...den Streit hat die anglofone Minderheit angezettelt, nicht die Regierung. Also verdreh hier nicht die Tatsachen und informier Dich mal richtig. Abgesehen davon ist das kein Grund sich in ein Boot zu setzen und eine lebensgefährliche Überfahrt zu wagen, welche darin endet dass man in ein Land kommt wo man nichts zu suchen hat. Reine Wirtschaftsmigranten (keine Flüchtlinge), ganz schnell zurück bringen.

Tiburon blanco / Vor 26 Tage

@Heinz bleib Du mal auf dem Teppich. Diese Leute haben sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen selbst in diese Lage gebracht. Die lybische Küstenwache wollte die Leute zurück bringen! Dies wurde verweigert! Das sind keine Schiffbrüchigen. Einsperren und als bald zurück in die Heimat!

Falo / Vor 27 Tage

Na tiburon, dann gib Dir doch ein bisschen Muehe etwas ueber Cameroun herauszufinden. Seit einigen Monaten gibt es dort naemlich eine ziemlich haessliche Kampagne der Regierung gegen die englischsprachige Minderheit im Westen. Da gibt es regelmaessig Tote bei Demostrationen, da werden Menschen eingeschuechtert, verhaftet, und gefoltert. Ja, Natuerlich koennen alle oder einige auch Wirtschaftsmigranten sein aber Du machst es Dir da ein bisschen leicht mit Deiner Frage was das fuer Fluechtlinge sein sollen. Was die Behandlung von Schleppern angeht stimme ich ja zu, aber wie sagst Du so schoen, auf dem Teppich bleiben. So einfach ist die Welt nicht.

Heinz / Vor 27 Tage

@Tiburon blanco, auf dem Teppich bleiben - hier gehts erstmal um Schiffbrüchige egal wo sie herkommen. Das ist eine andere Geschichte.

Tiburon blanco / Vor 28 Tage

Kamerun? Was sollen das für Fluchtgründe sein, außer wirtschaftlicher Art? Sofort zurück schicken! Die Besatzung der "Astral" sollte man wegen Schlepperei vor Gericht stellen und bestrafen.