Konjunktur schwächt sich nur leicht ab

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Touristen und Einheimische kurbeln die Wirtschaft an.

Touristen und Einheimische kurbeln die Wirtschaft an.

Foto: Archiv

Die Wirtschaftsexperten der Balearen erwarten für die Inseln im Jahr 2018 ein gesundes Wachstum, das allerdings unter dem des Vorjahres liegen wird. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "El Económico" gehen die verschiedenen Institutionen und Institute von einer Wachstumsrate von 2,8 bis 3,5 Prozent aus. Die 3,5 stammt von der Balearen-Regierung, die 2,8 von der konservativ kalkulierenden Banken-Vereinigung Funcas.

Trotz der generell guten Aussichten erkennen die Experten auch einige Unwägbarkeiten, die sie ihre Prognosen unisono unter den erwarteten Ergebnissen von 2017 ansetzen lassen. Bei einigen sind es nur einige Zehntelpunkte, nur bei der Forschungsabteilung der Bank BBVA erreicht die Differenz einen ganzen Prozentpunkt (4,0 Prozent in 2017, 3,0 Prozent in 2018).

Als Gründe für die leichte Abschwächung der Konjunktur machen die Wirtschaftswissenschaftler die Katalonienkrise, das Erstarken touristischer Konkurrenzziele, den Brexit und zu erwartende Zinserhöhungen aus.

Die Vorsitzende des Unternehmerverbandes CAEB erkennt insgesamt eine gesunde Entwicklung, mahnt aber an, im neuen Jahr dringend notwendige Strukturveränderungen anzupacken. Die Gewerkschaften befürchten, dass sich die guten Wirtschaftsdaten nicht in gebotenem Maße auf die Qualität der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auswirken werden.

Die Vertreter der Hoteliers beklagen, dass die Erhöhung der Touristensteuer negative Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit der Urlaubsregion haben werde.

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Bluelion / Vor 9 Monaten

@m.sastre, sehe ich genauso. Es kann nicht ewig aufwärts geben. Der beschäftigungsmarkt ist gesund je seit Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosigkeit so gering wie seit Jahrzehnten und die Touristikzahlen verzeichnen eine Rekord nach dem anderen. Alles Anzeichen für eine Wirtschaftskrise.....Lol!

m.sastre / Vor 9 Monaten

Ich hingegen wage die Prognose, das es in diesem Jahr ganz ganz schrecklich werden wird. Neben den hausgemachten Problemen werden wir dieses Jahr das Wiederaufflammen der Weltwirtschaftskrise sehen. Einer der möglichen Auslöser werden steigende Energiepreise sein. Nur diesmal wird alles viel schlimmer, da die Schulden höher und die Instrumente der Notenbanken und regierungen mittlerweile stumpf geworden sind.