Mit Flugblättern: Kampagne gegen "zu viele" Touristen

| | Palma de Mallorca |
Die Flugzettel waren auf dem Pflaster der Gassen in Palmas Altstadt verteilt.

Die Flugzettel waren auf dem Pflaster der Gassen in Palmas Altstadt verteilt.

Foto: Miquel Àngel Cañellas
Die Flugzettel waren auf dem Pflaster der Gassen in Palmas Altstadt verteilt.Die Flugzettel waren auf dem Pflaster der Gassen in Palmas Altstadt verteilt.

Seit zwei Jahren sind in Palmas Altstadt immer wieder Botschaften gegen den Tourismus, die touristische Überfüllung der Stadt und gegen die touristische Ferienvermietung zu finden. Jetzt sind die anonymen Tourismus-Kritiker mit einer neuen Methode in Erscheinung getreten. Sie legten auf dem Pflaster der Gassen, etwa im Carrer Can Espanyol unweit der beliebten Fußgänger-Einkaufsstraße Sindicat, Flugblätter aus, berichtete die spanischen Tageszeitung Ultima Hora am Freitag.

Immerhin sind bei dieser Aktion – anders als in den Vorjahren – keine historischen Gebäude mit Graffiti-Schmierereien verunstaltet worden. Auf den Handzetteln war in holprigem Englisch zu lesen: "Das ist eine Wohngegend, keine touristische. Bitte verlassen Sie den Bereich". Auf einem anderen Zettel lautete die Botschaft "Tourist, go home".

Vor zwei Jahren hatte Graffiti dieser Art an Häuserfassaden in der Altstadt von Palma de Mallorca für Empörung gesorgt. Damals waren in den Parolen Tourismus und Terrorismus gleichgesetzt worden. Die Verunstaltung der Bausubstanz von Altstadtpalästen war auch von den tourismuskritischen Parteien einhellig verurteilt worden. (as)

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mallorca - fan / Vor 2 Monaten

Hallo Kreuzfahrer,

toll wie viele Schiffe da bei uns gleichzeitig Platz haben,

aber bleibt an Bord. Palma ist ohnehin schon überlaufen.

Die Fotos von den stattlichen Hotels im Hafenbecken

veröffentlichen wir gerne weiter zu Werbezwecken. (;-))

Petra / Vor 2 Monaten

Gereist wird schon immer und Mallorca hatte immer viele Gäste nicht erst seit kurzem.Wie gesagt auch in der Zeit als es noch keine Autobahn und die vielen Hotels gab,und das wird sich auch nicht ändern ,und was soll der Stress die kurze Zeit der Saison braucht Mallorca damit gibt es Arbeitsplätze und Trinkgeld für viele bitter nötig um die Winterzeit zu überleben

bluelion / Vor 2 Monaten

@Marco + Heinz. Selten so was Dummes gelesen - spricht aber sehr eindeutig bezüglich eurer Intelligenz. Schade, daß man Reisepässe nicht mehr einziehen kann.

JayDee / Vor 2 Monaten

Die Entwicklung war seit Jahren absehbar und ist verständlich und nachvollziehbar. Geschuldet der überhand nehmenden Ferienvermietung in Privatwohnung bleibt dem Mallorquiner, der Mieter ist, gar keine andere Möglichkeit als diese Form des Protestes.

Heinz soll sich nochmal melden wenn ihm alle drei Jahre seine Miete um 30-50% erhöht wurde. Schwätzer.

Isa / Vor 2 Monaten

"Zu damaligen Zeiten war die Autobahn welche nach Manacor führt eine zweispurige Straße und da fuhren noch die besagten Eselkarren." - Mallorca hat seine Eselkarren und Dich überlebt.

Heinz / Vor 2 Monaten

Na dann sollten alle Touristen dies mal für 2-3 Jahre auch so machen. Danach fahren wieder Eselkarren auf der Insel. Man sollte die Hand die einen füttert nicht abschlagen. Aber Sie werden schon wissen was Sie tun. Ich komme seit 40 Jahren auf die Insel. Zu damaligen Zeiten war die Autobahn welche nach Manacor führt eine zweispurige Straße und da fuhren noch die besagten Eselkarren. Macht nur weiter so.