600 Verfahren wegen illegaler Ferienvermietung

| | Mallorca |
Die Vermietung von Apartments in Mehrfamilienhäusern ist auf Mallorca verboten.

Die Vermietung von Apartments in Mehrfamilienhäusern ist auf Mallorca verboten.

Foto: T. Ayuga

Im Kampf gegen die illegale Ferienvermietung hat die Balearen-Regierung in diesem Jahr bereits 600 Verfahren eröffnet. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Dennoch sei das ein kleiner Wert im Vergleich zu der großen Zahl an Wohnungen, die nicht rechtmäßig vermietet werden.

Wie am vergangenen Dienstag angekündigt, will der "Govern" auf Grundlage eines neuen Gesetzes nun wesentlich intensiver dagegen vorgehen. Sowohl die Online-Plattformen wie Homeaway oder Airbnb als auch die Vermieter der Immobilien will die Regierung mit ihren Inspektoren genauer unter die Lupe nehmen.

Die Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an Touristen ist auf Mallorca derzeit nicht erlaubt.

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Nudelauge / Vor 2 Monaten

@Hajo Hajo: Wenn man im MM dauernd über den aufopfernden Einsatz (?!) der mallorquinischen Beamten lesen darf, stellt sich die Frage für mich aber schon. Oder denkt man auf Mallorca vielleicht daran, dass künftige Legionen von mallorquinische Beamte damit auch noch Beschäftigung haben sollen?

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Nachtrag = wie schon gesagt, hätten sich die Vermieter an die Auflagen und gesetzlichen Regeln gehalten, gäbe es keinen Grund sich vor irgendwas zu fürchten.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Nudelauge@ die Frage stellt sich überhaupt nicht, wenn man die Bussgeldeinzüge mal hochrechnet. Die Arbeit finanziert sich von allein. Dazu kommen wahrscheinlich noch Anzeigen wegen Steuerhinterziehung, da sich mit Sicherheit die Steuerfahnder der ermittelten Daten bedienen werden und die bis Dato abgegebenen Steuererklärungen aus dem Archiv holen und überprüfen. Sofern überhaupt welche abgegeben wurden. In der Haut der Betroffenen möchte ich nicht stecken. Denen geht der Hintern dann auf Grundeis. Wetten?

Nudelauge / Vor 2 Monaten

Für mich stellt sich die einfache aber bedeutsame Frage: Wie viele Generationen Sachbearbeiter werden hier wohl tätig sein, bis das letzte Verfahren theoretisch abgeschlossen sein wird?

sandra / Vor 2 Monaten

ich kenne hunderte von Denen, die illegal vermieten. Allein in Santa Ponsa sollte mal aufgeräumt werden. Schaut einfach mal bei Homeaway und Arbnb rein, die treiben es bunt weiter trotz verbot. Da reicht eine Mail an Homeaway und arbnb das alle Wohnungen die dort aufgeführt sind, nichts zu suchen haben. Ansonsten gibt es für die Betreiber der beiden Plattformen ja auch hohe strafen, soweit ich das nachverfolgen kann. Aber schaut selbst, die machen bunt weiter. Wo kein Kläger, da kein Richter :)

Marco / Vor 2 Monaten

Dabei wäre es so einfach. Von den 40.000 € Strafe, 10 % Provision an Denunzianten und in 3 Monatenh wäre das Problem gelöst. Ich selber kenne einen Achim aus Can Picaforth der seit Jahren inzwischsen 25 Wohnungen für Vermietung betreut und sehr gut damit verdient. Von der Provision könnte ich mir dann selber eine Wohnung kaufen.