12,4 Prozent weniger Arbeitslose ...

Bei den balearischen Arbeitsämtern sind weniger Arbeitslose gemeldet.

Bei den balearischen Arbeitsämtern sind weniger Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der Arbeitslosen auf Mallorca und den Schwesterinseln ist im März auf 75.091 gesunken; 12,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das sei der größte Rückgang im Jahresvergleich seit 1999, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Ostermontag online unter Berufung auf die spanische Nachrichtenagentur Efe. Noch vor einem Jahr waren auf den Balearen 10.627 Menschen mehr arbeitslos gemeldet gewesen als jetzt, kurz vor Beginn der touristischen Saison.

Nach Angaben des spanischen Arbeitsministeriums verringerte sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Februar um 6,48 Prozent beziehungs 5204 Zähler. Die Inseln registrierten damit spanienweit den größten Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat. 

Im Jahresvergleich wurde im März der intensivste Rückgang der Arbeitslosigkeit im ganzen Land in der Region Kantabrien festgestellt (minus 13,6 Prozent). Die Balearen belegten mit ihren 12,4 Prozent den zweiten Platz.

Die Zahl der Anstellungen im März betrug auf den Inseln 33.620. Das waren fast ein Drittel mehr als vor einem Jahr. 5441 der Arbeitsverträge sind unbefristete Festanstellungen, 28.179 sind Zeitverträge.

Der balearische Arbeitgeberverband Caeb teilte mit, die jüngsten Daten seien so niedrig wie in den Anfangsjahren der Wirtschaftskrise, wobei damals die Investitionen in den privaten und öffentlichen Wohnungsbau deutlich höher gewesen seien. Caeb-Präsidentin Carmen Planas schrieb die "positiven Zahlen" der Nachfrage nach Arbeitskräften insbesondere im Vorfeld der gutgebuchten Osterfeiertage zu. Weitere Gründe seien die Modernisierungen im Hotelbereich mit entsprechenden Aufträgen für die Baubranche sowie die allgemeine Besserung der Wirtschaftslage.

Die sozialistische Opposition führte die Schaffung der Arbeitsplätze auf die touristische Nachfrage zu den Osterfeiertagen zurück. Die Gewerkschaften kritisierten den hohen Anteil von Zeitverträgen bei den den Anstellungen. (as)

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