Olympia-Bewerbung ohne Mallorca

Sollte Madrid den Zuschlag bekommen, machen die Fußballer einen Bogen um Palma

Auch wenn Madrids Bewerbung erfolgreich sein sollte, wird man 2020 in Palmas Iberostar Estadio keine olympischen Fußballspiele sehen können.

In der spanischen Hauptstadt Madrid hofft man, den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2020 zu bekommen. Palma war als einer der Austragungsorte des olypmischen Fußballturniers im Gespräch. Dieses Thema ist aber jetzt vom Tisch.

Die Organisatoren der Bewerbung haben bekannt gegeben, dass das Iberostar Estadio in Palmas Stadtteil Son Moix und das Estadio Romano in Mérida kein Bestandteil der Planungen sein werden. Stattdessen wird gegebenenfalls in Saragossa und Valladolid gespielt. Weitere Austragungsorte des Fußballturniers sollen Barcelona, Córdoba, Málaga und Madrid (Finale) sein.

Madrid strebt bereits zum dritten Mal in Folge die Ausrichtung der Olympischen Spiele an. Hätte es den Zuschlag für 2012 gegeben, wäre Palma Austragungsort der Segelwettbewerbe gewesen. Diesbezüglich wurde man bei dem Konzept für 2016 von Valencia ausgestochen, hätte stattdessen Fußball bekommen. Diesmal spielt Palma gar keine Rolle.

Die Konkurrenten Madrids bei der Bewerbung sind Tokio, Doha, Baku, Rom und Istanbul. Es handelt sich insgesamt um den vierten Versuch der spanischen Metropole, Olympia zu bekommen. Auch für 1972, als die Spiele in München stattfanden, war man im Rennen.

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