Straßenhandel sorgt für Streit in Palmas Stadtrat

| | Palma, Mallorca |
Die Straßenhändler sind auf Mallorca immer wieder ein Aufregerthema.

Die Straßenhändler sind auf Mallorca immer wieder ein Aufregerthema.

Foto: P. A.

Das geplante Verbot von Straßenhandel in Palma de Mallorca sorgt für Zwist im Stadtrat der Insel-Metropole. Wie die Tageszeitung Ultima Hora berichtet, stimmten die Vertreter von Sozialisten und grünen Regionalisten am Donnerstag gegen einen von der eigenen Sicherheitsbeauftragten gemeinsam mit der konservativen Opposition ausgearbeiteten Entwurf einer entsprechenden Verordnung.

Hintergrund: Bis 2015 war der Straßenhandel in der Inselhauptstadt durch die "Ordenanza Cívica" offiziell verboten. Grundlage waren die "Benimmregeln" – in deutschen Medien oft auch als "Eimersaufverbot" beschrieben – die die damals regierenden Konservativen erlassen hatten.

Diese wurden jedoch von den Linken, die jetzt die Stadt regieren, außer Kraft gesetzt, und durch Einzelverordnungen ersetzt. Ein Passus zu den Straßenhändlern allerdings fehlt bisher. Mit den Konservativen einigte man sich schließlich auf die Ausarbeitung eines solchen Absatzes. Warum der Vorschlag nun abgelehnt wurde, ist unklar. Die Volkspartei PP bezeichnet das Vorgehen des Linkspaktes als "völlig unerwartet" und vermutet einen internen Streit zwischen der für den öffentlichen Dienst zuständigen Stadträtin Aurora Jhardí und Sicherheitsdezernentin Angélica Pastor, deren Kompetenzbereiche sich bisweilen überschneiden. (cze)

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MALLORCAFlüchtling / Vor etwa 13 Stunden

Mir hat es in der vergangenen Saison sowas von gereicht, dass ich heuer erstmals seit vielen Jahren Mallorcaurlaub der Insel den Rücken zugekehrt habe. Es gibt im Mittelmeer außerhalb des spanischen Einflussbereiches so viele schöne Urlaubsdestinationen ohne den typischen Begleitumständen wie volltrunkene Touristen, Belästigungen durch den Schwarzhandel usw. Selber schuld, wer noch auf Mallorca Urlaub macht.

Klarsicht / Vor etwa 24 Stunden

Ich war in Neapel und Rom. Dort ist das Problem auch extrem, was den Strassenhandel betrifft. Freude erzählten mir es wäre auf den Canaren ebenso. Also kann man von einer streng durch organisierten Mafia ausgehen. In der Türkei scheinen sie nicht Fuß zu fassen. Ich habe sie jedenfalls nirgends gesehen. Es ist anzunehmen, das die Türken da kurzen Prozess machen und sich die Konkurrenz vom Halse halten.

Hajo Hajo / Vor 3 Tage

@Tuttifrutti, woran liegt denn das? Verraten Sie doch mal den Trick wie Sie das machen. Tausende werden Ihnen dankbar sein.

Tuttifrutti / Vor 3 Tage

@Marc, das ist ja mal wieder typisch, gleich die Rassitenkeule rausholen. Blitzgneisser hat nur den IST-Zustand beschrieben. Mich hat auf ganz Mallorca noch kein weißer Sonnenbrillen- oder Ramschuhren Verkäufer am Strand oder auf einer Promenade angesprochen. Einfach nur häßlich solche pauschalen Diffamierungen.

Johanna / Vor 3 Tage

Unter Umständen oT: Wer kontrolliert eigentlich die Chinaläden?? In der Regel RIESENGROSS. Wenn ein Mini-Frisörladen - max - 30 qm, pro Jahr € 500 an Basura bezahlen muß, was zahlt denn dann bitte der Ramschladen??, da ja nach qm bezahlt wird.. Was an Miete? und WOHER kommt diese Kohle?? Einige Straßenhändler kaufen sogar Sachen bei den Chinos... Straßenhändler gabs vor 25 Jahren schon auf den Kanaren und das in Massen, ergo kann man davon ausgehen, d. die Regierung kein Interesse an einem Rundumschlag hat

Hajo Hajo / Vor 3 Tage

Diese Herrschaften sollten aufpassen nicht in den Verdacht zu geraten, Profiteure dieses Handels zu sein. Denn was soll man denn sonst aus der Ablehnung schliessen?

Roooobert, schliesse mich an. Man glaubt es nicht, aber irgendwie leiden die Linken unter einem falschen und realitätsfremden Weltbild. Von mafiösen Strukturen haben die auch noch nie was gehört. Obwohl auf der Insel an der Tagesordnung. sh. passende Berichte MM.

Mike / Vor 3 Tage

Eine scheinheilige Ablehnung. Kein Linker würde -wäre er Einzelhändler oder Hersteller einer ansprechenden Modelinie- dieses Treiben gutheißen, geschweige denn vor seiner Tür akzeptieren.

Marc / Vor 3 Tage

@Blitzgneisser: "schwarze Händler, schwarze Nutten" - Kann es sein, dass dir weiße Händler und weiße Nutten lieber sind und du also ein Rassist bist?

Rooooobert / Vor 3 Tage

Die Linken sind auf Mallorca genau so eine Plage wie überall auf der Welt. Nix gegen Handel, aber bitte mit Konzession, Steuern zahlen und ohne Belästigungen. An der Playa sind im Frühjahr mehr Ramschverkäufer als Einwohner oder Touristen. Das wird Mallorca noch zu spüren kriegen, und dann können die Linken den Fensterkitt fressen wenn die Touri-Millionen ausbleiben.

Blitzgneisser / Vor 4 Tage

Mallorca wird es sicherlich bald merken, dass die Insel durch die Extrembelästigung durch schwarze Händler, schwarze Nutten, Massagiiii - Fachleute, usw. massiv an Anziehungskraft verlieren wird. Und diese linken Linken tun ihr übriges dazu. Auch ich bin heuer nicht auf Mallorca im Urlaub. Es gibt so viele schöne, nette und vor allem belästigungslose Alternativen auf anderen Mittelmeerinseln.