Weltstars gegen Erdölsuche vor Ibiza

James Blunt, Jade Jagger, Sienna Miller und Paris Hilton stärken Bauzá den Rücken

James Blunt auf Ibiza.

James Blunt auf Ibiza.

Foto: Foto: Humphrey Carter
James Blunt auf Ibiza.Jade Jagger auf Ibiza (Bildmitte).Paris Hilton in der Diskothek Amnesia auf Ibiza.Kate Moss auf Ibiza.Sienna Miller (stehend) 2010 auf einer Yacht bei Ibiza.

Der balearische Ministerpräsident José Ramón Bauzá erhält prominente Unterstützung für seinen Kampf gegen die geplante Erdölsuche vor Ibiza und Mallorca: Englischsprachige Weltstars wie James Blunt, Jade Jagger, Sienna Miller und Paris Hilton nutzen ihre Prominenz, um Stimmung gegen das Projekt zu machen.

Die englische MM-Schwesterzeitung "Majorca Daily Bulletin" sprach von einer "kleinen Armee von Prominenten", die Bauzá in seinen Bemühungen unterstütze, das Genehmigungsverfahren für die möglichen Erdölbohrungen zu stoppen."Unser Erdöl ist der Tourismus", hatte Bauzá bereits vergangene Woche gesagt und einen Stopp der Erkundungen gefordert.

Das spanische Wirtschafts- und Energieministerium hatte Ende 2010 während der Regierung des früheren Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero die Förderlizenzen an den britischen Energiekonzern „Cairn Energy" vergeben. Doch jetzt werden insbesondere angelsächsische Stimmen gegen das Vorhaben laut. Viele der prominenten Projekt-Gegner haben einen engen Ibiza- und Balearen-Bezug.

Unter ihnen befindet sich Sänger James Blunt, der für diesen Sommer seine Hochzeit auf Mallorca plant. Hinzu kommen Schmuckdesignerin Jade Jagger (Tochter von Mick Jagger) und das Starmodel Kate Moss, die beide häufig auf Ibiza anzutreffen sind, sowie die US-Schauspielerin Sienna Miller und die Hotelerbin Paris Hilton. Mit dabei ist auch der Rapstar P Diddy. Die glamourösen Ibiza-Fans unterstützen die Kampagne gegen die Erdölsuche und erreichten mit ihren Tweets gegen das Vorhaben bereits Millionen von Followern. (as/am)

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