Mehr als 100 Gäste erlitten Salmonellen-Vergiftung: Urteil gegen Sushi-Wirt gefallen
Der Fall des japanischen Restaurants erregte vor über vier Jahren viel Aufsehen auf der Baleareninsel
Der Angeklagte erschien mit einem Dolmetscher vor Gericht. | J. Morey/R. L.
Der Inhaber des Restaurants Dragon Sushi in Palma, der dafür verantwortlich war, dass 2019 über hundert Gäste eine Lebensmittelvergiftung erlitten, ist von einem Gericht in Palma zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die schlechten hygienischen Bedingungen in dem Lokal in der Calle Blanquerna dazu geführt haben, dass sich die Restaurantbesucher mit Salmonellen infiziert hätten. Neben der Gefängnisstrafe wurde dem Mann ein achtjähriges Berufsverbot im gastronomischen Sektor auferlegt, zudem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 33.000 Euro zahlen. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren gefordert, die jedoch im Laufe des Prozesses nach einer Einigung reduziert wurde.
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