Palma de Mallorca entdeckt nachhaltige Architektur. Das Bauunternehmen Arquima errichtet das erste Mehrfamilienhaus aus Holz in Fertigbauweise auf der Insel. Die Bauzeit beträgt nur zwei Wochen.
Fünfzehn Lastwagen brachten die Module für das Fertighaus auf die Insel. Aus ihnen entsteht in der Carrer Ignasi Barraquer ein zweigeschossiges Wohngebäude mit elf Apartments, 17 Parkplätzen und elf Kellerräumen.
Nach Angaben von Arquima-Geschäftsführer José Antonio González begann die Montage am vergangenen Mittwoch, das Erdgeschoss ist bereits fertig. "Wir konnten 32 Module an einem Tag zusammenbauen", berichtete González. Zum Einsatz kommen zertifizierte Holzpaneele aus Österreich. Das Gebäude orientiere sich an den Kriterien für ein Passivhaus, ein Belüftungssystem erneuert die Luft alle 24 Stunden.
Die Nachfrage nach den Fertighäusern steigt. Auf den Balearen sind unter anderem zehn weitere Einfamilienhäuser in Planung. "Bis jetzt wurde mit Ziegeln und Beton gebaut. Im Rest Europas ist diese Bauweise schon lange üblich, hier hinkt man noch hinterher", sagt González.
Trotz kurzer Bauzeit sind die Kosten nicht niedriger. Es müssten hohe Standards für Emissionsreduzierung und Energieeinsparung berücksichtigt werden, hieß es zur Begründung. (mais)
6 Kommentare
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Zitat = "Fünfzehn Lastwagen brachten die Module für das Fertighaus auf die Insel." Toll? Oder doch nicht ?
Man sollte aus der Geschichte mit den 3 kleinen Schweinchen eigentlich gelernt haben !!
@Heinz: Wenn das dementsprechende Grundmsterial verwand wird ( zB ne Kreuzverleimtes Holz u. dementsprechend behandelt ), sehe ich kein Problem in der Haltbarkeit. Brandschutz ist bei der Bauweise ein Tema. Man siehe nur mal nach den USA, wenn Waldbrände herrschen, wie schnell Holzhäuser abfackeln. Auch bei schweren Stürmen hat sich diese Bsuweise nicht als so "Standhaft erwiesen". Es sind ja keine Blockhäuser aus ganzen Stämmen. Von daher gibt es Pro's aber auch einige Contra's. Majorcus wird das natürlich anders sehen, da er ja, wie jeder hier weis, allwissend ist.
@Mörtelfritze: Ihre Kompetenz ist sehr wohltuend hier unter den sonstigen Kommetatoren - sehen Sie mal hier 1. https://de.wikipedia.org/wiki/HoHo_Wien & 2. www.ingenieurholzbau.de/projekte/wohngebaeude-1/woodie-hamburg-universal-design-quartier-studentenwohnheim
Verzug sollte nicht auftreten , da - durch Verwendung von unorientierten Spänen - das Baumaterial in jede Richtung gleiche mechanische Eigenschaften hat . Ich wüsste gerne mehr über dem Komplex " Bindemittel und Brandschutz " . Hat jemand was Gescheites dazu ? Dank im Voraus !
Dann hoffen wir mal das diese Holzhäuser auch in einigen Jahren noch stehen und durch die Sommerhitze nicht verzogen sind.