Nach Autounfall im Restaurant: Gastwirt ist erleichtert ...
Jaume Font (r.) und sein Bruder Biel stehen auf dem Behinderten-Stellplatz ihres Restaurants Los Patos. Hier hatte der Unglücksfahrer die Blumentopfbarriere durchbrochen und die dahinter liegenden Terrassenplätze gerammt. | Antoni Pol
Nach den dramatischen Ereignissen von Port d'Alcudia, wo ein Mann mit seinem Wagen fünf Tische eines vollbesetzten Restaurants gerammt und drei Menschen schwer verletzt hatte, hat nun der Lokalbetreiber seine Erleichterung zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen terroristischen Anschlag gehandelt hatte. "Das Wichtigste ist, dass die Verletzten sich auf dem Wege der Besserung befinden und dass es ein Unfall gewesen ist", sagte Jaume Font, der auf Mallorca zugleich als Chef der bürgerlichen Oppositionspartei Pi im Balearen-Parlament sitzt. Seine Familie betreibt seit 41 Jahren das Restaurant Los Patos im Norden der Insel.
Mehr Nachrichten
- Neue Benimm-App: Mallorca-Urlauber müssen ab 1. Juli bei Einreise QR-Code vorlegen
- Forbes-Liste: Mallorquiner schafft es erstmals unter die Reichsten der Welt
- Wind weht Sand in Keller und Läden: Ballermann-Anwohner zunehmend entsetzt über Mauerabriss
- Hausbesetzungen auf Mallorca: Neue" Express-Regel" für Zwangsräumung tritt in Kraft
- Neue Touristenattraktion auf Mallorca: Illegale TukTuks sorgen für Ärger
8 Kommentare
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassenund eingeloggt sein.
Dschihad und medialer overkill bedingen sich auch gegenseitig. Würde man weniger darüber reden gäbe es auch nicht die nachahmungstaten in london und brüssel. Man kennt das von selbstmördern un anderen psychos, die diese typen ja im grund auch sind...
Die Kritik mancher Foristen ist kaum nachvollziehbar. Wir leben in Zeiten in denen nahezu jeder beim Vernehmen der Nachricht unmittelbar an einen Anschlag denken könnte. Da war es schlicht und einfach korrekt, dass MM schon in der ersten Meldung zum Thema bereits in der Überschrift klarstellte, dass es sich um "keinen Anschlag" handelte. Und in der zweiten Meldung ist es der Betreiber selbst, der sich erleichtert zeigt, dass es sich bei dem Vorfall letztlich um "einen Unfall" handelte, und somit um nichts Schlimmeres. Was soll an dieser Berichterstattung bitte schön Krawalljournalismus sein? @ Martin Hasenhüttl – banaler Zwischenfall? Das erzählen Sie mal dem Mann mit dem gebrochenen Bein oder den anderen verletzten Gästen. Viel Spaß!
@Heinz: Es lässt sich jedenfalls nicht abstreiten, dass andere Inselmedien den banalen Zwischenfall weitaus tiefer gehängt haben.
Übertriebene Kommentare! Genau der Stil, der kritisiert wird!
MM wird langsam zur Kopie der "Schwesterzeitung" Ultima Hora: Nur noch Krawalljournalismus...
MM denkt sich: Only bad news are good news!
@ Mike: Bravo!
Interessant, wie es das Schwestermagzin MZ schafft über den Unfall nur als das zu berichten, was er war: Ein Unfall, während hier in jedem Artikel dazu das Wort "Terror" eingebaut wird.Das, was die Terroristen nicht schaffen, nämlich den Bürgen ein mulmiges Gefühl mitzugeben, versucht ganz offensichtlich das MM: Die tägliche Dosis Terror mit etwas "was wäre wenn" und "war zum Glück doch nix" als Anschlagshäppchen unters Volk zu streuen.