Unfall von Sa Pobla trifft auch deutsche Familie
Der Unfall hatte sich am Dienstag unweit von Sa Pobla im Norden von Mallorca ereignet. | Alejandro Sepúlveda
Sa Pobla, Mallorca23.08.17 10:03
Bei dem schweren Frontalzusammenstoß auf Mallorca, bei dem am Dienstag drei Menschen starben, befindet sich unter den tödlich Verunglückten auch ein Familienvater aus Deutschland. Gemeinsam mit dem 53-Jährigen befanden sich seine Frau (50) und seine Tochter im Auto. Die 11-Jährige erlitt schwerste Verletzung und schwebte nach Angaben der Klinik vom Mittwoch weiter in Lebensgefahr. Ärzte betreuen das Mädchen in der Kinderintensivstation eines Krankenhauses in Palma. Die Mutter war bei dem Unfall in dem Mietwagen ebenfalls schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit.
Mehr Nachrichten
- Wohnung auf Mallorca einfach besetzt: Die Leidensgeschichte eines 84-jährigen Eigentümers
- Neue Benimm-App: Mallorca-Urlauber müssen ab 1. Juli bei Einreise QR-Code vorlegen
- Mauerfall an der Playa de Palma: Stadt verspricht baldige Lösung
- Schock für Urlauber: See vor der Kathedrale plötzlich blutrot gefärbt
- Mallorca hebt ab: Osteransturm auf die Insel
2 Kommentare
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassenund eingeloggt sein.
Sehr tragisch. Dass der Fahrer ungebremst und langsam auf die entgegenkommende Fahrspur geriet kann viele Ursachen haben. Bei Unfaellen sollte jedoch die Nutzung von Telefonen grundsaetzlich ueberprueft und dieses Recht auch gesetzlich verankert werden. Sind wegen des Unfalls Mobiltelefone nicht mehr identifizier- oder auffindbar sollten Leitungsverbindung geprueft werden koennen. Ich fahre durchschnittlich 30.000 km p/J und beobachte tagtaeglich gerade den Berufskraftverkehr durch Kommunikation abgelenkt unterwegs.
Schlimme Sache, aber das mit dem "überfahren der Mittellinie" gehört hier leider zur Normalität. Zitat: "Die Polizei vermutet, dass der Fahrer abgelenkt oder eingeschlafen war. " Man sollte nicht vergessen ein vorhandenes Smartphone auf Nutzung zu prüfen.