Blutiger Kampf um freien Parkplatz in Palma

| | Palma de Mallorca |
Die Männer gingen auf einem Parkdeck in Palma de Mallorca aufeinander los.

Die Männer gingen auf einem Parkdeck in Palma de Mallorca aufeinander los.

Foto: Karte: Google Maps

Große Blutlachen, eine offene Platzwunde am Kopf und ein zweifach gebrochenes Bein sind die Ergebnisse einer Auseinandersetzung zweier Männer, die am vergangenen Freitag aufeinander getroffen waren. Dabei ging es eigentlich nur um einen freien Parkplatz.

Wie die spanische Tageszeitung Ultima Hora berichtet, waren beide Männer mit ihren Fahrzeugen gegen 15 Uhr an auf einem großen öffentlichen Parkdeck in Palma de Mallorca unterwegs. Beide erkoren den gleichen Parkplatz als den ihren aus, beide wollten nicht nachgeben.

Zeugenberichten zufolge, heizte sich die Diskussion immer weiter an, bis einer der Männer schließlich mit einer Taschenlampe in der Hand aus seinem Auto ausstieg und dem anderen drohte. Dieser schaffte es jedoch, seinem Gegenüber die Lampe zu entwenden und schlug damit auf den Kopf des Kontrahenten ein. Auch als dieser bereits am Boden lag, schlug er weiter zu. Dann ergriff er die Flucht.

Die Polizei sucht nun nach dem Angreifer. Sein Opfer musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. (somo)

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Loli / Vor 1 Monat

@m.sastre..... wenn ich diesen Namen schon höre...eine Integrationsbeauftragte, die den pol. Islam meist rechtfertigt.., wie gut, d. sie keinen Parkplatz gesucht hat.. und ich war auch nicht da :-)

m.sastre / Vor 1 Monat

P.S.: Ich sehe gerade, daß diese Geschichte sogar bei Focus unter der Rubrik Panorama eingestellt wurde.

m.sastre / Vor 1 Monat

Das erinnert mich an die Bemerkung der deutschen Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Özuguz, die meinte, zukünftig müsse das Zusammenleben eben täglich neu ausgehandelt werden. Für den letzten Freitag zumindest war klar, wer sich den Parkplatz erfolgreich "ausgehandelt" hatte. Das nächste mal wird neu "ausgehandelt". Das neue Europa: "Hart, schnell und grausam". So sagte es schon Daniel Cohn-Bendit in Bezug auf das neue multiethnische Zusammenleben.