Kein Raupen-Gift aus der Luft

Mallorca |
Ein Flugzeug lässt 2014 Insektizide über einem Waldgebiet auf Mallorca ab

Ein Flugzeug lässt 2014 Insektizide über einem Waldgebiet auf Mallorca ab. Dieses Bild soll sich 2016 nicht wiederholen.

Foto: Foto: Archiv

Das balearische Umweltministerium will dieses Jahr nicht mit Sprüheinsätzen gegen die Prozessionsspinner-Raupe vorgehen. Vielmehr sei die Bekämpfung des Schädlings Aufgabe der einzelnen Gemeinden sowie der Grundstücksbesitzer. Das hat der balearische Umweltminister Vicenç Vidal (Més) klar gemacht, schreibt die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora.

Er erinnerte aber auch daran, dass Pheromonfallen ab sofort verboten sind. Wegen der milden Temperaturen sind die Raupen dieses Jahr früher unterwegs als sonst. Ihre Brennhaare können bei Mensch und Tier heftige Hautreaktionen hervorrufen.

Vor zwei Jahren hatte es eine großangelgte Schädlingsbekämpfungsaktion des Umweltministeriums gegeben, bei der große Flächen der Insel aus der Luft mit Gift besprüht wurden. Es hatte heftige Proteste gegen dieses Vorgehen gegeben. Seitdem, so Vidal, habe sich das betroffene Gebiet verkleinert. Eine Übersichtskarte  soll im April fertiggestellt werden.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Klaus Rheine / Vor über 2 Jahren

Machense Sprüheinsätze, wird gemeckert. Machense keine Sprüheinsätze, wird auch gemeckert. Gott, wie schräg...! :(

Klaus / Vor über 2 Jahren

Warum bitte entfernt man nicht endlich diese Bäume aus allen Touristen- und Wohngebieten und pflanzt Laubbäume. Wir leiden jedes Jahr extrem unter der Blüte, diesen Raupen! Die Einzigen, die sich auf die Blüten- und Raupenzeit freuen, sind die Ärzte für Mensch und Tier, bei denen geben sich die Geschädigten die Klinke in die Hand!

PS / Vor über 2 Jahren

Wünsche den Verantwortlichen einmal Kontakt mit den Raupen und entsprechende Schmerzen bzw. Entzündungen. Dann würden diese "Traumtänzer unter den Politikern" bestimmt anders denken. Dümmer geht es wohl nimmer....