Sie hilft Residenten weiter

| Calvià, Mallorca |
Ihr kann man per Mail, per Telefon und an ihrem Schreibtisch Fragen stellen: Rathausmitarbeiterin Isabel Meurer

Ihr kann man per Mail, per Telefon und an ihrem Schreibtisch Fragen stellen: Rathausmitarbeiterin Isabel Meurer.

Foto: Foto: Schittelkopp

Schritt für Schritt erklärt Isabel Meurer dem Anrufer, wie er auf der Internetseite der Ausländerbehörde ein Formular ausfüllt, um in dem Amt einen Termin zu bekommen. Seit August 2015 ist sie im Rathaus von Calvià die Ansprechpartnerin für Ausländer. "Wir helfen den Leuten hier vor Ort", sagt Isabel Meurer. Gemeinsam mit einer Kollegin betreut sie die internationale Abteilung innerhalb der Verwaltung.

3500 Deutsche wohnen laut Meurer in der 50.000-Seelen-Gemeinde im Südwesten von Mallorca. Seit der Krise hätten viele Deutsche der Insel den Rücken gekehrt, mittlerweile steige ihre Zahl wieder an. Sie wohnen in allen Teilen der Gemeinde, mit Schwerpunkt auf Peguera und Santa Ponça. Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es die internationale Abteilung im Rathaus, damals war einmal wöchentlich jemand zu erreichen. Isabel Meurer und ihre Kollegin sind mittlerweile montags bis freitags zu sprechen. 250 Residenten besuchen monatlich die internationale Abteilung des Rathauses, 200 Mailanfragen gehen jeden Monat dort ein.

Sie kennt sich in Calvià gut aus: Isabel Meurer kam als vierjähriges Mädchen mit ihren Eltern von Deutschland nach Mallorca, studierte später an der Hotelfachschule der Insel. Seit 2009 half sie schon in der internationalen Abteilung von Calvià aus. Isabel Meurer spricht neben Deutsch und Spanisch auch Englisch und Italienisch. "Katalanisch lerne ich gerade", erzählt sie. Sprachen, die sie an ihrem Arbeitsplatz bestens einsetzen kann.

Sie unterstützt neue Inselbewohner und Alteingesessene bei Angelegenheiten rund ums Rathaus. Das reicht von der Anmeldung über Steuerfragen bis hin zur Existenzgründung. "Ich sehe mich als Übersetzer und Vermittler."

Wenn es nötig sei, begleite sie auch bei Terminen im Haus, allerdings sei die Abteilung kein Übersetzerbüro. "Die Arbeit macht Spaß, die Leute fühlen sich gut betreut und sind sehr dankbar", sagt Isabel Meurer. Außerdem organisieren sie und ihre Kollegin Treffs wie den Tea-Time-Chat, den Weihnachtsmarkt, Saint Patrick's Day und den Europa-Tag. Zusätzlich koordinieren sie einmal jährlich einen Sprachkurs, der immer im Herbst beginnt.

Neuankömmlingen empfiehlt sie, die deutschen Zeitungen der Insel zu kaufen, um sich zu informieren, und in die internationale Abteilung des Rathauses zu kommen. "Wir erklären hier alles gern und helfen so weit wir können", betont Isabel Meurer.

Kontakt

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 14.30 Uhr
Tel.: 971-139185
E-mail: internacional@calvia.com

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Keller / Vor über 2 Jahren

Ich kann mich dem abgegebenen Kommentar für Frau Meurer nur anschließen, sehr kompetent und eine freundliche Mitarbeiterin in der Gemeinde Calvia.

PS / Vor über 2 Jahren

Vorbildhaftes Verhalten der Gemeinde Cavia. Ganz anders aber leider in der rückständigen Gemeinde Llucmajor mit auch sehr vielen internationalen Bewohnern. Dort hatte man jahrelang eine Ansprechpartnerin für die Belange der internationalen Gemeindemitglieder. Alles bestens und gut angenommen. Dann innerhalb sehr kurzer Zeit ein kompletter Schwenk zurück. Keine mehrsprachige Ansprechpartner mehr in der Verwaltung. Website von Llucmajor nur noch in der "Microweltsprache Katalan" (vorher 4-sprachige Ausführung). Man hat den Eindruck die Verwaltung von Llucmajor mag keine internationalen Residenten bzw. Besucher, möchte aber gerne deren Gebühren und Abgaben. Hier geht es "mit Volldampf zurück ins Mittelalter" Kleingeistiges Denken der Verantwortlichen ohne Intelligenz und Verstand für ein modernes Leben in Europa. Die Gelder der EU nimmt man gerne, denn ohne diese "Wirtschaftshilfen" der EU könnte man den "Laden" in Llucmajor dicht machen.

Anna Maria / Vor über 2 Jahren

ICh kenne Frau Meurer (noch) nicht, habe aber schon von Einigen gehört, welch guten Job sie macht!