Polizei geht bei Weinstock-Zerstörung von Racheakt aus

Der Unternehmer Pep Lluis Roses schaut erschüttert die zerstörten Weinstöcke an.

Der Unternehmer Pep Lluis Roses schaut erschüttert die zerstörten Weinstöcke an.

Die ermittelnde Polizei geht bei der Zerstörungsaktion auf dem Weingut Ferrer in Binissalem (MM berichtete) zunächst zuvon einem Racheakt aus. Unbekannte hatten vor wenigen Tagen rund 1200 Weinstöcke auf dem Weingut abgesägt.

Die Rache-Theorie hat jedoch auch ihren Haken. Der Unternehmer Pep Lluís Roses, der in dem Weinbaubetrieb auch ökologische Produktionsmethoden eingeführt hat, gilt nicht als konfliktiv. Feinde seien nicht bekannt, schreibt die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Es besteht daher auch weiterhin die Möglichkeit, dass es sich um einen Akt von Vandalismus handelt. Allerdings sei ein besonderes Werkzeug für Weinreben eingesetzt worden, was wiederum für eine gezielte Tat spreche, heißt es bei der Guardia Cicil. Zumal die gesamte Aktion rund vier Stunden in Anspruch genommen haben musste.

Der Schaden beläuft sich inklusive Ernteausfällen auf rund 10.000 Euro.

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