Hafenbehörde will Luxushotel selbst errichten

Alter Amtssitz wird Seefahrtsmuseum

Das Warenlager der Hafenbehörde, "Economato", soll den Plänen zufolge abgerissen werden und Platz schaffen für den Neubau eines

Das Warenlager der Hafenbehörde, "Economato", soll den Plänen zufolge abgerissen werden und Platz schaffen für den Neubau eines Luxus-Hotels.

Das Warenlager der Hafenbehörde, "Economato", soll den Plänen zufolge abgerissen werden und Platz schaffen für den Neubau eines Der alte Amtssitz der Hafenbehörde soll zum Seefahrtsmuseum werden.Der neue Amtssitz der Hafenbehörde in Palma: In das gläserne Gebäude wurde der ehemalige Sitz der Reederei Trasmediterránea, err

Auf der Alten Mole in Palma soll ein Luxus-Hotel entstehen, wenn auch nicht im ehemaligen Amtssitz der balearischen Hafenbehörde, die derartige Pläne bereits im November vorgestellt hatte. Stattdessen soll das Hotel wenige Meter entfernt als Neubau errichtet werden. Der alte Amtssitz wird sich unterdessen zum Seefahrtsmuseum wandeln.

So lauten zumindest die neuesten Überlegungen der Hafenbehörde auf Mallorca, die Eigentümerin der Alten Mole ist. Das neue Hotel soll dem Vorhaben zufolge genau dort entstehen, wo sich derzeit das Warenlagen "Economato" der Behörde befindet. Es müsste abgerissen werden.

Um diese Projekt zu realisieren, bedarf die Hafenbehörde die Genehmigung der spanischen Zentralregierung. Gibt diese grünes Licht, müsste anschließend der Stadtrat von Palma der Umwidmung der Grundstücksnutzung zustimmen. Nach Angaben der Hafenbehörde würde die Alte Mole dadurch zu einem attraktiven Anziehungspunkt im Stadtbild mit nautischer und touristischer Nutzung werden, berichtete die spanische Tageszeitung "Ultima Hora".

Der alte Amtsitz, errichtet 1930, in dem zunächst die Hotelpläne verwirklicht werden sollten, werde auf seinen drei Etagen künftig Platz bieten für ein Seefahrtsmuseum. Auf Mallorca hatte es seit Jahren Forderungen gegeben, eine solche Einrichtung zu gründen, um die historische Sammlung rund um die mediterrane Seefahrt repräsentativ zugänglich zu machen. (as)

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